A-Wn, Mus.Hs.19487

Manuskript GM-0111
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

August 1828

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.19487

Material

Umfang 2 Blätter
Beschreibung

1 Doppelblatt

ursprüngliche Bindung

lose

Bindung

eingebunden in eine größere Sammelhandschrift, die heute wieder lose vorliegt

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

In der (heute ungebundenen) Sammelhandschrift entsprechen die Bll. 1–2 den S. 23–26 (12r–13v). Bl. 2r–2v (13r–13v) ist leer.

Wasserzeichen

Name Typ II-5.A – Kiesling
Vorkommen Bll. 1, 10
Name Typ II-8.B – Kiesling
Vorkommen Bll. 2–3
Name Typ II-6.A – Kiesling
Vorkommen Bll. 4–7
Name Typ II-6.B – Kiesling
Vorkommen Bl. 8
Name Typ II-5.B – Kiesling
Vorkommen Bll. 9, 11
Name Typ I-6.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 12–13
Name Typ II-10.A – Kiesling
Vorkommen Bll. 14–15

Papier

Blätter 1–2
Format quer
Abmessungen 24 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,4 x 26,4 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich fest

Papierzustand/-farbe

grünlich

Eintragungen

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit roter Tinte von 12–13 foliiert (unbekannt-0107-c, vgl. GM-0107_BT-b).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
unbekannt-0107-c Blatt-/Seitenzählung (Tinte rot)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.19487
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 20. Mai 1898

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis 8. April 1858 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
8. April 1858 bis 25. November 1896 Im Besitz von Joseph Greipel
25. November 1896 bis 20. Mai 1898 Im Besitz der Pfarre St. Peter
Kommentar

Anton Diabelli hinterließ das Liedmanuskript seinem Schwiegersohn Joseph Greipel, Regens chori in St. Peter, im dortigen Archiv. Nach dessen Tod ordnete der neue Regens chori Carl Rouland in den Jahren 1897/98 das Archiv der St. Peterskirche und fand dort die Handschriften Schuberts, die schließlich am 20. Mai 1898 von der k.k. Hofbibliothek Wien angekauft wurden. Um 1910 wurden diese mit weiteren Liedmanuskripten zu einem Konvolut zusammengefasst und gebunden.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

August 1828

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen Niederschrift, zahlreiche Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Aug. 1828 Frz. Schubert mpia.“ In T. 17–35 sind der nur einmal geschriebenen Singstimme 3 Textstrophen unterlegt.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Glaube, Hoffnung u. Liebe | Gedicht von Christ. Kuffner“.

Datierungsangaben

Datum Position Text
August 1828 Bl. 1r oben rechts

„Aug. 1828 Frz. Schubert mpia.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1972, S. 26–28.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 5. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1999, S. 78.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.19487 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0111_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0111], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].