| Manuskript | GM-0107
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|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Es handelt sich um den zweiten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0107. Für den Anfangsteil der 1. Fassung von D 208 (T. 1–111) siehe GM-0107_BT-a. |
| Datierung |
29. Mai 1815 / Oktober 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierungen |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 1 Blatt |
|---|---|
| Beschreibung |
1 Einzelblatt |
| ursprüngliche Bindung |
lose |
| Bindung |
eingebunden in eine größere Sammelhandschrift, die heute wieder lose vorliegt |
| Zustand |
Bl. b/1 ist 23,5–24 cm hoch. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Schubert notierte zunächst auf der ursprünglichen Recto-Seite (heute: verso) die T. 112–153 und auf der Verso-Seite (heute: recto) die T. 155–159 der 1. Fassung von D 208. Später stellte er dieselbe Seite auf den Kopf und schrieb D 492. So wurde Bl. b/1 schließlich umgedreht in das heutige Konvolut eingebunden. In der (heute ungebundenen) Sammelhandschrift entspricht Bl. b/1 den S. 1–2. |
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| Name | Typ II-5.A – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1, 10 |
| Name | Typ II-8.B – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 2–3 |
| Name | Typ II-6.A – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 4–7 |
| Name | Typ II-6.B – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bl. 8 |
| Name | Typ II-5.B – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 9, 11 |
| Name | Typ I-6.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 12–13 |
| Name | Typ II-10.A – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 14–15 |
| Blätter | b/1 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 30 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,6 x 25 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „73a“. Auf Bl. b/1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „121“, unten rechts mit Bleistift die Zahl „26“ (unbekannt-0107-b). |
|---|---|
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen mit roter Tinte als „1“ foliiert (unbekannt-0107-c). |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Schubert, Ferdinand | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| Anton Diabelli und Compagnie | Manuskriptnummerierung (Rötel) |
| unbekannt-0107-b | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0107-c | Blatt-/Seitenzählung (Tinte rot), Hinweis(e) (Tinte rot) |

| Titel | Bibliotheksstempel der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek II |
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| Lokalisation | Bl. b/1r unten mittig |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | Mus.Hs.19487 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 20. Mai 1898 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 | Im Besitz von Ferdinand Schubert |
| 29. November 1829 bis 8. April 1858 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie |
| 8. April 1858 bis 25. November 1896 | Im Besitz von Joseph Greipel |
| 25. November 1896 bis 20. Mai 1898 | Im Besitz der Pfarre St. Peter |
Anton Diabelli hinterließ das Liedmanuskript seinem Schwiegersohn Joseph Greipel, Regens chori in St. Peter, im dortigen Archiv. Nach dessen Tod ordnete der neue Regens chori Carl Rouland in den Jahren 1897/98 das Archiv der St. Peterskirche und fand dort die Handschriften Schuberts, die schließlich am 20. Mai 1898 von der k.k. Hofbibliothek Wien angekauft wurden. Um 1910 wurden diese mit weiteren Liedmanuskripten zu einem Konvolut zusammengefasst und gebunden.
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Oktober 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus flüchtig mit mehreren Korrekturen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. b/1r oben rechts datiert und signiert: „Oct. 1816. Frz. Schubert mpia“. Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt. Die Strophen 2–4 finden sich auf den frei gebliebenen Systemen im Anschluss an den Notentext. Unten rechts neben der 4. Strophe steht der Name des Textdichters: „Mayrhofer.“ |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/1r oben mittig: „Zum Punsche. Chor.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Oktober 1816 | Bl. b/1r oben rechts |
„Oct. 1816. Frz. Schubert mpia“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
29. Mai 1815 |
| Datierungskommentar |
Die Datierung folgt GM-0107_BT-a. |
| Beschreibung |
Schriftduktus flüchtig |
| autographe Einträge |
Schubert notierte zunächst auf Bl. b/1v die T. 112–153 und auf Bl. b/1r die T. 155–159, dann bricht die Komposition ab. Schubert strich die noch untextierten Takte auf Bl. b/1r später durch. |
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| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1v oben links mit der roten Tinte der Foliierung „Takt 105.“ [recte: 112] sowie die weiteren Taktzahlen „110“, „120“, „127“, „130“, „140“ im Notentext. Am linken Rand, vertikal zur Akkolade, Die Nonne. | Frgmt. Nach der Krit. Gesammtausgabe (Ser. XX, N. 77) Takt 105–146. | Fortsetzung des im Besitze N. Dumba’s befindlichen Autographfragmentes.“ (unbekannt-0107-c). |
| Kommentar |
Für die 2. Fassung von D 208 siehe GM-0113_BT-a. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 29. Mai 1815 | Bl. a/1r oben rechts |
„Den 29. May 1815 | Franz Schubert mpia.“ |
A-Wn, Mus.Hs.19487 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0107_BT-b als Teil von Gesamtmanuskript GM-0107], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].