| Manuskript | GM-0137
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|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Es handelt sich um den ersten von insgesamt drei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0137. |
| Datierung |
Dezember 1823 [!] |
| Datierungskommentar |
Die Entstehungszeit von Rosamunde wurde anhand des Uraufführungsdatums am 20. Dezember 1823 sowie weiterer Quellen, darunter ein Brief Schuberts an Franz Schober, erschlossen. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 32 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4 einzelne Lagen: 6 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 1) + 4 ineinandergelegte Doppelblätter und 1 dahinterliegendes Doppelblatt (Lage 2) + 2 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 3) + 3 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 4) |
| ursprüngliche Bindung |
geheftete Lagen |
| Zustand |
Besonders Bl. a/1r ist stark vergilbt. Das Papier ist teils fleckig und an den Rändern ausgefranst. Die Tinte in den beiden ersten Lagen ist häufig verlaufen. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Blattbreite variiert zwischen 31–31,5 cm, die Höhe des Rastralspiegels zwischen 19,8–20 cm. Die Bll. a/22v und a/32v sind leer. Alle Blätter waren früher in der Mitte längs gefaltet. Das erste Blatt der Lage 2 (ursprünglich 5 ineinandergelegte Doppelblätter) ist nach hinten umgeklappt und wird heute als Bl. a/22 gezählt. |
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| Name | Typ III-2.B – Anton Kiesling & Sohn |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–4, 9–14, 19–26, 28, 31 |
| Name | Typ III-2.A – Anton Kiesling & Sohn |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 5–8, 15–18, 27, 29–30, 32 |
| Blätter | a/1–32 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24,5 x 31 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,8 x 25,5 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
fest |
| Papierzustand/-farbe |
hellbraun |
| Fremdeinträge |
Von Carl Anton Spina mit schwarzer Tinte auf dem ersten Blatt jeder Lage Besitzvermerke und Verlagsnummern: Auf Bl. a/1r oben rechts in der Ecke „CS.“, unten links „C A Spina | 601 | Ouvert N 2“; auf Bl. a/13r oben links „C A Spina 601“ und oben mittig „N 2“; auf Bl. a/23r oben rechts „602“ und „C A Spina“; auf Bl. a/27r oben rechts „603“ [korr. aus: 609] und „C A Spina“. Folgende Eintragungen von weiteren Händen dürften ebenfalls auf die Archivierung im Verlag zurückgehen: Auf Bl. a/1r unten rechts mit brauner Tinte kaum noch lesbar „Part. Clav. [unleserlich: ...]“ (unbekannt-0137-a); auf den Bll. a/1r, a/23r und a/27r jeweils unten rechts mit Bleistift „22 Blätter“, „4 Blätter“ bzw. „6 Blätter“ (unbekannt-0137-b). |
|---|---|
| Kommentar |
Das Manuskript enthält zahlreiche Eintragungen von verschiedenen Schreibern, darunter diverse Stechereintragungen und -nummerierungen mit Bleistift (unbekannt-0137-e), die wohl erst nach 1850 erfolgten und im Zusammenhang mit der Archivierung und der Einrichtung für die 1866 erschienene Druckausgabe im Verlag Carl Anton Spina, Wien, stehen. Die mit Rotstift eingetragenen Vorzeichen im Notentext stammen von der AGA Redaktion. |
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen moderne Foliierung mit roter Tinte (unbekannt-0137-c), ab Bl. a/23r (Lage 3) mit Bleistift von 1–8 paginiert (unbekannt-0137-d). Spinas Archivar Johann Wolf zählte die Lagen mit schwarzer Tinte jeweils unten links: auf Bl. a/1r mit „1“, auf Bl. a/13r mit „ad 1 Rosamunde“, auf Bl. a/23r mit „2“, auf Bl. a/27r mit „ad 1“. |
| Verlagsnummern | C.S. 18577 |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| AGA, Redaktion | Stechereintragungen (Rotstift) |
| Spina, Carl Anton | Besitzvermerk(e) (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte dunkelbraun), Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz) |
| Wolf, Johann | Lagenzählung (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0137-a | Sonstige (Tinte braun) |
| unbekannt-0137-b | Hinweis(e) (Bleistift) |
| unbekannt-0137-c | Blatt-/Seitenzählung (Tinte rot) |
| unbekannt-0137-d | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0137-e | Stechereintragungen (Bleistift) |
| unbekannt-0137-f | Titel (Bleistift) |
| unbekannt-0137-g | Hinweis(e) (Tinte braun) |

| Titel | Bibliotheksstempel der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek I |
|---|---|
| Lokalisation | Bll. a/1–18, a/22–32 jeweils verso mittig, Bll. a/19–21 jeweils verso unten mittig |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | Mus.Hs.27668 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 4. November 1946 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| März 1824 bis März 1832 | Als Leihgabe bei Sauer & Leidesdorf | |
| Frühestens 19. November 1828 bis März 1832 | Im Besitz von Ferdinand Schubert [?] | |
| Mindestens März 1832 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?] | |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz vom Musikverlag August Cranz | Wien |
| ca. 1945 bis 4. November 1946 | Im Besitz von Alwin Henry Cranz |
Franz Schubert stellte die Partituren im März 1824 Sauer & Leidesdorf zur Verfügung. Unklar bleibt, wann und ob diese überhaupt in den Besitz des Verlages gelangten. Anton Diabelli erhielt die Manuskripte offenbar entweder von Leidesdorf oder über Ferdinand Schubert. So gelangten sie an Carl Anton Spina und über Friedrich Schreiber an den Musikverlag August Cranz. Alwin Cranz verkaufte sie schließlich an die Österreichische Nationalbibliothek.
| Notat-Differenzierung |
Dieser Bestandteil umfasst 3 Entre-Acts zu Rosamunde: Nr. 1, Nr. 3a und Nr. 5. |
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Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Dezember 1823 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus sauber, aber flüchtig mit zahlreichen Korrekturen und Durchstreichungen |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. a/1r unten mittig Hinweis von Johann Wolf, der zum Sternchen nach Schuberts Nummerierung im Titel gehört: „* im Stich: [später hinzugefügt] | Zwei Entr’actes | zu dem Drama: | Rosamunde | von Franz Schubert [später hinzugefügt] | N 1 [korr. aus 2] | C.S 18577“; hinter diesen Zeilen, verbunden durch eine geschweifte Klammer, die Anweisung für den Stecher: „Bezeichnung | in der | gestochenen | Partitur.“ Auf Bl. a/1r oben rechts mit schwarzer Tinte von Carl Anton Spina „Rosamunde“, darunter am Rand: „18577 | gestochen Nov | 1865 | Partitur | Autogr. | 17005“ [die letzten drei Zeilen mit Bleistift durchgestrichen]. Auf Bl. a/1r oben rechts der kaum noch leserliche Titelvermerk mit Bleistift „Ouvertura aus Rosamunde“ (unbekannt-0137-f), der mit der Ausstreichung von Schuberts Titel zu korrespondieren scheint. Unter Schuberts Titel mit brauner Tinte der Hinweis „aufgeführt“ (unbekannt-0137-g). |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. a/1r oben mittig: „No. 1. Entre-Act nach dem 1. Aufz.“ [mit Bleistift durchgestrichen] |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Dezember 1823 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus sauber, aber flüchtig mit zahlreichen kleineren Korrekturen |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. a/23r oben rechts am Rand mit schwarzer Tinte von Carl Anton Spina: „Partitur | [unleserliches Wort] | 17003“ [die Verlagsnummer mit Bleistift durchgestrichen]. Auf Bl. a/23r wurde unter der Akkolade wohl von Spina mit schwarzer Tinte eine weitere Verlagsnummer „19.404“ angegeben, jedoch dann wieder gestrichen, was möglicherweise dem hinter dem Titel notierten Zeichen „Ø“ entspricht. |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. a/23r oben mittig: „No. 3a. Entre-Act nach dem 2. Aufz.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Dezember 1823 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus sauber, aber flüchtig mit zahlreichen kleineren Korrekturen und Durchstreichungen |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. a/27r unten Hinweis von Johann Wolf, der zum Sternchen nach Schuberts Nummerierung im Titel gehört: „* im Stich: [später hinzugefügt] | Zwei Entr’actes | zu dem Drama: | Rosamunde | von Franz Schubert. | N 2. | C.S. 18577.“, diese Zeilen verbunden durch eine geschweifte Klammer, dahinter: „Bezeichnung | in der | gestochenen | Partitur.“ Auf Bl. a/1r oben rechts am Rand mit schwarzer Tinte von Carl Anton Spina: „Part. P. N | 17002 [mit Bleistift durchgestrichen] | 18577 | gestochen | 1865 | Nov.“. Auf Bl. a/27r unter Schuberts Titel mit brauner Tinte der Hinweis „aufgeführt“ (unbekannt-0137-g). |
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| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. a/27r oben mittig: „No. 5. Entre-Act nach dem 3. Aufz.“ |
A-Wn, Mus.Hs.27668 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0137_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0137], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].