A-Wn, Mus.Hs.19488

Manuskript GM-0130
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Mai bis Oktober 1828

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.19488

Material

Umfang 10 Blätter
Beschreibung

5 separate Doppelblätter

Bindung

Das Manuskript ist zusammen mit den Autographen von D 962 und D 963 in einen schwarz-grün marmorierten Bibliothekseinband eingefasst.

Zustand

Die Recto-Seiten sind an den unteren rechten Ecken durch Gebrauch sichtlich nachgedunkelt.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

In der Sammelhandschrift entsprechen die Bll. 1–10 den Bll. 23r–32v (S. 51–70). Die Bll. 10r–10v (32r–32v bzw. S. 69–70) sind leer.

Wasserzeichen

Name Typ III-4.A – Anton Kiesling & Sohn
Vorkommen Bll. 1–2, 7–8, 13–16, 31–32
Name Typ III-4.B – Anton Kiesling & Sohn
Vorkommen Bll. 3–6, 9–12, 17–30

Papier

Blätter 1–10
Format quer
Abmessungen 24,9 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 20,1 x 25,7 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

braun

Eintragungen

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen von 23–32 mit roter Tinte foliiert (unbekannt-0128-a, vgl. GM-0128_BT-a).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarz), Titel (Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte schwarz), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Korrekturen (Tinte schwarz)
unbekannt-0128-a Blatt-/Seitenzählung (Tinte rot)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.19488
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 20. Mai 1898

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis spätestens ca. 1838 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 29. November 1829 bis 8. April 1858 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
8. April 1858 bis 25. November 1896 Im Besitz von Joseph Greipel
25. November 1896 bis 20. Mai 1898 Im Besitz der Pfarre St. Peter
Kommentar

Anton Diabelli hinterließ das Manuskript seinem Schwiegersohn Joseph Greipel, Regens chori in St. Peter, im dortigen Archiv. Nach dessen Tod ordnete der neue Regens chori Carl Rouland in den Jahren 1897/98 das Archiv der St. Peterskirche und fand dort diverse Handschriften Schuberts (darunter D 962, D963, D 948,2), die schließlich am 20. Mai 1898 von der k.k. Hofbibliothek Wien angekauft wurden.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Mai bis Oktober 1828

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „May 1828 Frz. Schubert mpia | Oct. instrumentirt.“

Kommentar

Für die 1. Fassung von D 948 siehe GM-0192_BT-a.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Hymnus an den heiligen Geist.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
Mai bis Oktober 1828 Bl. 1r oben rechts

„May 1828 Frz. Schubert mpia | Oct. instrumentirt.“

Literatur

  • Faber, Rudolf: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 9. Kleinere kirchenmusikalische Werke II. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2016, S. 89.
  • Faber, Rudolf: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 9. Kleinere kirchenmusikalische Werke II. Kassel: Bärenreiter 2014, S. XIX–XXI.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.19488 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0130_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0130], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].