| Manuskript | GM-0126
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|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Es handelt sich um den zweiten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-126. |
| Datierung |
Jänner und Mai 1815 |
| Datierungskommentar |
Das Manuskript enthält autographe Datumsangaben vom Jänner und Mai 1816. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 3 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
1 Einzelblatt + 1 Doppelblatt |
| Bindung |
lose |
| Zustand |
Insgesamt abgenutzt, Bl. b/1r ist besonders vergilbt und fleckig. |
| Name | Typ XIX-1.A – Lilie und Mond |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–3 |
| Blätter | b/1–3 |
|---|---|
| Format | hoch |
| Abmessungen | 31 x 23,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 24,4 x 18 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
außen |
| Papierqualität |
vergleichsweise dick |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „105“, oben rechts mit Bleistift wohl Ferdinand Schuberts Zählung „6“, darüber „66“, links davon ein Kreuz mit Bleistift und die Zahl „23“ (unbekannt-0126-b). Unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „38“. Auf Bl. b/1v mittig links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „106“, unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „39“. Auf Bl. b/2v oben rechts, neben dem Titel (D 432), mit Bleistift Ferdinand Schuberts Paraphe „Schmp“, links neben dem Titel mit Bleistift Ferdinand Schuberts Zählung „13“, unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „40“. Auf Bl. b/3r mittig links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „107“, unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „41“. Auf Bl. b/3v unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „42“. Auf den Bll. b/1r, b/1v, b/3r in der unteren äußeren Ecke links kleine Kreuze mit Bleistift (unbekannt-0126-c). |
|---|
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun, Rötel), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Schubert, Ferdinand | Manuskriptnummerierung (Bleistift), Besitzvermerk(e) (Bleistift) |
| Anton Diabelli und Compagnie | Manuskriptnummerierung (Rötel) |
| Spina, Carl Anton | Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun) |
| Wolf, Johann | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz, Bleistift), Sonstige (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0126-b | Manuskriptnummerierung (Bleistift) |
| unbekannt-0126-c | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0126-d | Sonstige (Tinte schwarz) |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | L14.Münze.2 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens Dezember 1991 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| 29. November 1829 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie | |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz vom Musikverlag August Cranz | Wien |
| ca. 1945 bis spätestens Mai 1949 | Im Besitz von Alwin Henry Cranz | |
| Mai 1949 | Im Besitz von Heinrich Eisemann | London |
| Frühestens Mai 1949 bis spätestens 6. Dezember 1991 | Im Besitz von Max Josef Mannheim | London |
| 6. Dezember 1991 | Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Lot 18) | London |
| 6. Dezember 1991 | Erworben von der Münze Österreich Aktiengesellschaft | Wien |
Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Über den Londoner Antiquar Heinrich Eisemann kam es 1949 in den Besitz der Familie Mannheim, London. Bei einer Versteigerung von Sotheby’s, am 6. Dezember 1991, erwarb es die Münze Österreich und gab es als Leihgabe an die Österreichische Nationalbibliothek.
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Mai 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit mehreren Korrekturen bzw. Durchstreichungen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. b/1r oben rechts datiert: „May 1816“. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1r oben links neben Diabellis Zählung mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht gest[ochen]“. Unter dem Titel mit schwarzer Tinte von Johann Wolf der Name des Textdichters: „Hölty“. Auf Bl. b/1r unter dem Notentext von Wolf: „Unter der Aufschrift: | Der Blumen Schmerz erschien ein Lied als op. 173 N 3 Verl N 19177 | Trockene Blumen ein Lied als N. 18 der Müllerlieder sub op. 25 Verl N 3529 | Blumenbrief (der) ein Lied sub Nachlaß 21 N 1 Verl N 4269 | Die Blumensprache ein Lied sub 6 Lieder. Nachlaß als op. 173 N 5 Verl N 19178“. Rechts am Rand, vertikal zur Akkolade, von Wolf: „Trockene Blumen ein Lied sub Müllerlieder als op 25 N 18 Verl. N 3529“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/1r oben mittig: „Blumenlied.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Mai 1816 | Bl. b/1r oben rechts |
„May 1816“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Jänner 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer eilig geschriebenen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. b/1r rechts neben dem Titel datiert: „Jänner. 1816.“ Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–3 sind auf Bl. b/2r im Anschluss an den Notentext separat notiert. Rechts unter der 3. Strophe der Name des Textdichters: „Hölty.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1v, über dem Titel links, mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht [gestochen]“, unter dem Titel mit schwarzer Tinte von Johann Wolf der Name des Textdichters: „Hölty“. Auf Bl. b/1v links am Rand, vertikal zur Akkolade, von Wolf: „Eine Copie (in G moll) vide N 34 der Copien | von verschiedenen Handschriften.“ Unter dem Notentext von Wolf: „Unter der Aufschrift: | Klage I Ged. von Hölty erschien ein Lied sub Nachlaß 48 N 3 Verl. N 8837. Der Text ist aber ein anderer | Klage um Aly Bey. Ged. von Claudius ein 3 stimiges Lied sub Nachl. 45 N 3 V. N 8822 | Klagelied. ein Lied als op. 131 N 3 bei A. O. Witzendorf, eines der ältesten Lieder | Kolma’s Klage aus: Ossians Gesänge sub Nachlaß 2 N 2 Verl. N 3632 Autograph bei | Gust. Petter.“ Rechts am Rand, vertikal zur Akkolade, von Wolf: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Klage von Matthisson, das Autograph vide N 35 Abth. II | Klage der Ceres von Schiller. Copie vide N 35 Abth. VIII“. Auf Bl. b/2r unten mittig mit schwarzer Tinte von Wolf „Auf der 4ten Seite befindet sich ein Canon a trè. | Johann Wolf“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/1v mittig (unter den Schlusstakten des vorherigen Lieds): „Klage.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Jänner 1816 | Bl. b/1v mittig rechts |
„Jänner. 1816.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Mai 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit mehreren Korrekturen bzw. Durchstreichungen. Das Manuskript umfasst sowohl die 1. als auch die 3. Fassung von D 432 (siehe die mit Rötel notierten Varianten im Notentext). Schubert schrieb das Lied Hölty zu, unter Höltys Gedichten ist es aber nicht nachweisbar. |
| autographe Einträge |
Auf Bl. b/2v oben rechts datiert: „May 1816“. Der Singstimme ist die 1. Strophe unterlegt, die 2. Strophe steht am Ende des Liedes auf Bl. b/3r. Rechts außen unter der 2. Strophe notierte Schubert den Namen des (vermeintlichen) Dichters: „Hölty.“ Schubert notierte zudem mit Rötel Varianten im Notentext, die der 3. Fassung von D 432 entsprechen. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/2v oben mittig mit Bleistift von Carl Anton Spina: „gestochen“, oben links mit schwarzbrauner Tinte von Spina „Nachlass 49²“, rechts daneben mit schwarzer Tinte „9000“ (unbekannt-0126-d). Auf Bl. b/2v oben rechts neben Schuberts Datierung zwei größere Kreuze mit Bleistift (unbekannt-0126-c). Links am Rand, vertikal zur Akkolade, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Tiefes Leid, Text von Schulze, erschien sub Nachl. 30 N 5034. Autograph vide N 43 gegenw. Abth. II | Leiden der Trennung, Text von Collin. Eine Copie vide N 36 Abth. VIII. Autograph nicht vorhanden.“ |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 2v oben mittig: „Der Leidende.“ [korrigiert aus „Klage.“] |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Mai 1816 | Bl. 2v oben rechts |
„May 1816“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe unterlegt, die Strophen 2–3 sind auf Bl. b/3r unten (unter T. 1–15 des Liedes) notiert. Rechts unter der 3. Strophe der Name des Textdichters: „Hölty.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/3r rechts neben dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht gest[ochen]“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/3r mittig (unter den Schlusstakten des vorherigen Lieds): „Die Seligkeit.“ |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/3v unten rechts mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Canon a 3 III. Die bezüglichen Textanfänge | sind ersichtlich und mit der Jahreszahl 813 | bezeichnet. Das Autograph der 3ten aber, mit | Textanfang: „Goldner Schein deckt den Hain“ / componirt 816, vide N 33 Abth. I. Die | Autographe der zwei Ersteren sind nicht | vorhanden.“ |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/3v mittig, unter den letzten 3 Akkoladen des vorherigen Lieds, beginnend auf dem 10. System: „Canon a trè“. |
A-Wn, L14.Münze.2 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0126_BT-b als Teil von Gesamtmanuskript GM-0126], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].