[verschollen], [o. Sign.]

Manuskript GM-0105
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den zweiten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0105.

Datierung

6. September 1815

Beteiligte Personen und Körperschaften

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Strukturelle Besonderheiten

Bl. b/1v ist leer.

Papier

Blätter b/1
Format quer
Abmessungen 23 x 32 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich grob

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. b/1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „26“. Links vor dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht gestochen“. Unter dem Datum mit schwarzbrauner Tinte von Johann Wolf „für ein Singspiel improvisirt (laut Repertorium)“, unten links Wolfs Liedzählung „24“.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun)
Wolf, Johann Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun), Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun), Sonstige (Tinte schwarzbraun)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution [Unbekannter Aufbewahrungsort] [verschollen]
Signatur [o. Sign.]
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition nach September 1976

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz vom Musikverlag August Cranz Wien
ca. 1945 bis spätestens 25. Mai 1966 Im Besitz von Alwin Henry Cranz
24.–25. Mai 1966 Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Auktionskat. 576, Titel 676) Marburg
25.–26. Februar 1975 Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Auktionskat. 605, Titel 881) Marburg
9.–13. September 1976 Versteigert von Wolfdietrich Hassfurther (Auktionskat., Titel 2597, Faksimile Tafel 79) Wien
Kommentar

Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Nach diversen Versteigerungen ist der Verbleib des Manuskripts heute unbekannt.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

6. September 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer flüchtigen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. b/1r datiert: „Den 6. Sept. 1815.“ [Angabe anhand des KB] Am Ende des Liedes ist der Textdichter angegeben: „Schiller. “ Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt.

Fremdeinträge

Links am Rand mit Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Lied in das Album des Herrn Panofka. E moll. 12/8. Dichter unbekannt [= D 945] | Lied mit Chor, Dichter unbekannt“. Rechts am Rand: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Lied für ein Singspiel improvisirt Text von Schiller | Lied eines Kindes (fehlt der Schluß) Dichter unbekannt; bei Jos. Hüttenbrenner dürfte das Autograph sein. | Lied aus der Ferne Ged. von Matthisson. Copie vide N 13 Abth. V. | Lied der Liebe “ “ [= Ged. von Matthisson] | Lied im Grünen Gedicht von Reil, erschien als op. 115 N 1 Verl. N 3548“. Unter dem Notentext: „Unter der Aufschrift: | Lied der Anne Lyle aus Walter Scott’s Montrose erschien ein Lied als op. 85 N 1 Verl. N 2877 | Lied der Mignon aus Wilhelm Meister von Göthe “ “ “ [ein Lied als op.] 62 “ 2 [mit Klammer für die 3 Lieder aus op. 62]“ [Verl. N.] 2253 | dto dto dto “ “ “ 62 “ 3 | dto dto dto “ “ “ 62 “ 4 | Lied des gefangenen Jägers aus Walter Scott’s Fräulein vom See “ 52 “ 7 Verl. N. 7046 | Lied eines Kriegers Dichter unbekannt ein Lied Nachl. 35 “ 2 “ 7413 | Lied eines Schiffers an die Dioskuren Ged. von Mayrhofer “ “ “ 65 “ 1 bei Witzendorf | Liedler (Der) Ballade von Kenner, erschien als op. 38 bei A. O. Witzendorf | Liedesend (im Repertorium Liebesende) Ballade von Mayrhofer erschien sub Nachl. 23 N 2 Verl. N 4271 | Lied respective Lebensmuth, Text von Schulze, Fragment. Das Autograph dürfte bei Hofsecretär Gahy oder bei Esterhazy sein | Lied (Das) vom Reiffen, Dichter unbekannt, vide N 54 Abth. II (Autographe) (nur Eine Seite vorfindig) | Lied im Freien, Text von Salis. für 4 Männerstimmen, fehlt im Repertorium die Textangabe | Vaterlandslied, Text von Klopstock. Das Autograph vide N 27 Abth. II | Volkslied Text von Deinhardstein, Quartett mit Chor und Orchester | Frühlingslied. Text von Schober, für 4 Männerstimmen mit Piano oder Guitarre, erschien als op. 16 N 1 Verl. N 1175“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. b/1r: „Lied.“ [Angabe anhand des KB]

Datierungsangaben

Datum Position Text
6. September 1815 Bl. b/1r

„Den 6. Sept. 1815.“

Literatur

  • Martin, Christine und Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 3. Mehrstimmige Gesänge für gleiche Stimmen mit Klavierbegleitung. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2021, S. 57–60.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2014, S. 79–81.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 11. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2005, S. 255–258.

Zitation

[verschollen], [o. Sign.] [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0105_BT-b als Teil von Gesamtmanuskript GM-0105], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].