A-Wst, MHc-15523

Manuskript GM-0104
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den dritten von insgesamt drei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0104.

Datierung

25. August 1815

Datierungskommentar

Beide Lieder haben eine autographe Datierung vom 25. August 1815.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-15523

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

ursprüngliche Bindung

geheftet

Bindung

lose

Zustand

Bl. c/1r ist leicht fleckig.

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name Typ II-4.B – Kiesling
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter c/1
Format quer
Abmessungen 23 x 31 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

sehr fest

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. c/1r oben links mit Rotstift die Zahl „33“ (zuvor mit Rötel Anton Diabellis Zählung „60“), unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „20“. Unten rechts mit Bleistift überschriebene Zahl „9“ und unten mittig mit Bleistift „L 8 Wertitsch 142“ (unbekannt-0104-c).

Auf Bl. c/1v oben links mit Rotstift die Zahl „34“ (zuvor mit Rötel Anton Diabellis Zählung „61“), unten links Wolfs Liedzählung „21“. Unten rechts mit Bleistift verblasst die Zahl „10“ (unbekannt-0104-c).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel), Umnummerierung(en) (Rotstift)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Bleistift), Stechereintragungen (Bleistift), Sonstige (Tinte braun)
Wolf, Johann Hinweis(e) (Bleistift), Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Sonstige (Tinte schwarz)
unbekannt-0104-c Manuskriptnummerierung (Bleistift), Besitzvermerk(e) (Bleistift)

Stempel

Bibliotheksstempel der Wiener Stadt- und Landesbibliothek I
Titel Bibliotheksstempel der Wiener Stadt- und Landesbibliothek I
Lokalisation Bl. c/1r unten mittig, Bl. c/1v oben rechts

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-15523
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1990

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz vom Musikverlag August Cranz Wien
ca. 1945 bis spätestens 1978 Im Besitz von William Albert Cranz
Mindestens 1978 bis 1990 Im Besitz von Hans Peter Wertitsch Wien
Kommentar

Das Manuskript kam über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von William Albert Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Aus dem Besitz von William Albert Cranz gelangte Bl. c/1, zusammen mit Bl. b/1 (GM-0104_BT-b), zu einem unbekannten Zeitpunkt in New Yorker Privatbesitz. Das Manuskript wurde dann nochmals geteilt. Bl. c/1 wurde vor 1978 vom Wiener Sammler Hans Peter Wertitsch erworben.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. August 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus eines Kompositionsmanuskripts, flüchtig, aber deutlich, mit einigen Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. c/1r oben rechts datiert: „Den 25. Aug. 1815.“ Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–5 folgen im Anschluss an den Notentext. Am Ende der 5. Strophe ist der Name des Textdichters angegeben: „Wannovius.“

Fremdeinträge

Auf Bl. c/1r links vom Titel mit Bleistift von Carl Anton Spina „Gravé“ (T. 1–2 entsprechend durchgestrichen), rechts vom Titel mit Bleistift von Johann Wolf „gestochen“. Unter der Datierung mit brauner Tinte von Carl Anton Spina „Nachlass No 44⁴ 8821“ (die Angaben von Wolf mit Bleistift abgehakt). Von Wolf mit schwarzer Tinte rechts am Rand, vertikal zur Akkolade, linke Spalte: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Lebenslied, Gedicht von Matthisson, | erschien sub Nachl. 28 N 2 Verl. N 7416 | Lebensmelodien, Gedicht von Schlegel | erschien als op. 111 N 2 bei A. O. Witzendorf | unter der Aufschrift: Drei Gedichte | Lebensmuth, Gedicht von Schulze | erschien sub Nachlaß 17 N 1 Verl. N 4017“; rechte Spalte: „Im Repertorium ist noch ersichtlich: | Lied, siehe Lebensmuth, Fragment | Gedicht angeblich von Schulze mit | Textanfang: ‚Fröhlicher Lebens- | muth braust in dem raschen Blut.‘ | u. dürfte das Autograph bei Hofsekre- | tär Gahy sich befinden“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. c/1r oben mittig: „Das Leben.

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. August 1815 Bl. c/1r oben rechts

„Den 25. Aug. 1815.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. August 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Kompositionsmanuskript mit mehreren kleineren Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. c/1v oben mittig rechts: „Den 25. Aug. 1815.“

Fremdeinträge

Auf Bl. c/1v links vom Titel mit brauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht gestochen“. Unter dem Titel mit schwarzer Tinte von Johann Wolf „Dichter unbekannt.“ Von Wolf mit schwarzer Tinte am unteren Rand: „Ein Trinklied aus dem 14. Jahrhundert erschien als op. 155 Verl. N 8849“; am linken Rand, vertikal zur Akkolade: „Ein Trinklied, Text von Herder: ‚Freunde sammelt euch‘ | für eine Solostimme mit Chor erschien sub Nachlaß 45 [korr. aus N 2] N 2 | Verl. N 8822“ und „Ein Trinklied Text von Shakespeare: | Bacchus! feister Fürst des Wein’s | erschien als op. Nachlaß N 48 [Einschub: N 4] Verl. N 8837“; am rechten Rand, vertikal zur Akkolade: „Ein Trinklied für eine Singstimme, Text von Castelli: ‚Brüder unser Erdenwallen‘ | erschien als op. 131 N 2 bei A.O. Witzendorf. | Im Repertorium ist noch verzeichnet ein Trinklied [Einschub: im Mai],Text von Hölty: ‚Bekränzt die Tonne‘ | Trinklied vor der Schlacht, Text von Körner: ‚Schlacht, du brichst an‘“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. c/1v oben mittig: „Trinklied.

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. August 1815 Bl. c/1v oben mittig rechts

„Den 25. Aug. 1815.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2014, S. 45–58.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 3. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1985, S. 53–57, 102–104.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 3/Teil b. Kassel: Bärenreiter 1982, S. 507–508, 520.

Zitation

A-Wst, MHc-15523 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0104_BT-c als Teil von Gesamtmanuskript GM-0104], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].