A-Wst, MHc-2014

Manuskript GM-0084
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Jänner 1827

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-2014

Material

Umfang 6 Blätter
Beschreibung

2 ineinandergelegte Doppelblätter + 1 Doppelblatt

ursprüngliche Bindung

geheftet

Bindung

lose

Zustand

Die Außenseiten sind vergilbt.

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name Typ III-4.B – Anton Kiesling & Sohn
Vorkommen Bll. 1–4
Name Typ III-4.A – Anton Kiesling & Sohn
Vorkommen Bll. 5–6

Papier

Blätter 1–6
Format quer
Abmessungen 25 x 32 cm
Rastralspiegel/TS 18,7 x 25,3 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich dick

Papierzustand/-farbe

weißlich-grau

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unten mittig mit brauner Tinte der Besitzvermerk: „Wien, bei Tobias Haslinger.“

Auf Bl. 1r unten links mit schwarzer Tinte Zensurvermerk von Franz Sartori: „Excudatur | d. 26. Febr. 1827 | Sartori mp“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Das Manuskript wurde vermutlich in der Wienbibliothek in den oberen rechten Ecken foliiert.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte hellbraun), Korrekturen (Tinte hellbraun, Tinte schwarz), Titel (Tinte hellbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte hellbraun), Gesangstext (Tinte hellbraun)
Haslinger, Tobias Besitzvermerk(e) (Tinte braun)
Sartori, Franz Zensurvermerk (Tinte schwarz)
Tobias Haslinger, Mitarbeiter:in Stechereintragungen (Bleistift)
Wienbibliothek im Rathaus, Mitarbeiter:in Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-2014
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 30. Oktober 1906

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Mindestens seit Mai 1827 bis spätestens 4. Februar 1895 Im Besitz vom Verlag Tobias Haslinger
4. Februar 1895 Im Angebot bei Leo Liepmannssohn (Kat., Nr. 1053)
29.–30. Oktober 1906 Versteigert bei Gilhofer, Buch- und Kunstantiquariat (Kat. 21, Nr. 278)

Notate

Notat-Differenzierung

Da Schubert nur das erste Lied datierte, kann angenommen werden, dass er alle drei Lieder unmittelbar hintereinander schrieb.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Jänner 1827

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen aber deutlichen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 6v korrigierte Schubert mit dunklerer Tinte zwei Wörter des Liedtexts.

Kommentar

In der gesamten Handschrift finden sich Stechereintragungen mit Bleistift.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Alinde. Von Fr. Rochlitz.“

Auf Bl. 4v oben mittig: „An die Laute. Von Fr. Rochlitz.“

Auf Bl. 5v oben mittig: „Zur guten Nacht. Rochlitz.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
Jänner 1827 Bl. 1r oben rechts

„Jänner 1827 Frz Schubert mpia“

Literatur

  • Deutsch-Verzeichnis² (1978), S. 569–570.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 4. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1984, S. 54–62.

Zitation

A-Wst, MHc-2014 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0084_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0084], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].