| Manuskript | GM-0143 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
Alle 7 Lieder des Sammelmanuskripts tragen autographe Datierungen vom selben Tag. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
|
| Umfang | 2 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
2 ineinandergelegte Doppelblätter |
| ursprüngliche Bindung |
lose |
| Zustand |
Das Papier ist stark vergilbt und abgenutzt sowie an den Rändern teils erheblich ausgefranst. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Blattmaße variieren zwischen 22–23,5 x 31–31,5 cm. |
|---|
| Name | Typ II-5.A – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–4 |
| Blätter | 1–4 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,5 x 25 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| autographe Einträge |
Die Sammelhandschrift zeigt einen anfangs sorgfältigen, dann zunehmend flüchtigen Schriftduktus von ersten Niederschriften. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „52“. Anton Diabellis Zählung mit Rötel sowie daneben Umnummerierung mit Rotstift: auf Bl. 1r oben links „76“ | „22“, auf Bl. 1v mittig links „77“ | „23“, auf Bl. 2r mittig „26“ (nur Rotstift), auf Bl. 2v mittig links „78“ | „24“, auf Bl. 3v oben links „79“ | „25“, auf Bl. 4r oben links „80“ | „27“, auf Bl. 4v oben links „81“ | „28“. Johann Wolfs Liedzählung mit schwarzer Tinte unten links sowie weitere Zählung (unbekannt-0143-a) mit Bleistift unten rechts: auf Bl. 1r „15“ und „14“, auf Bl. 1v „16“ und „15“, auf Bl. 2r „17“ und „16“, auf Bl. 2v „18“ und „17“, auf Bl. 3v „19“ und „18“, auf Bl. 4r „20“ und „19“, auf Bl. 4v „21“ und „20“. Wolf scheint dabei seine Zählung unten links immer jeweils von der nächst höheren Zahl herunter korrigiert zu haben. Auf Bl. 1r rechts am Rand mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina: „10 Platten hochformat | CA Spina | vide 1e Nro 78 | mit mir sprechen“, darunter eine überschriebene Bleistiftnotiz: „1e [?] No 18 [oder „78“]“ (unbekannt-0143-b). Auf Bl. 2r oben rechts und Bl. 3r unten rechts mit Bleistift jeweils ein Kreuz (unbekannt-0143-c). Verlagsnummern von Spina mit schwarzer Tinte unten mittig: auf Bl. 1r und 1v „16759“ (sowie zusätzlich auf Bl. 2r oben mittig), auf Bl. 2r unten mittig „16762“, auf Bl. 3r und 3v „16763“, auf Bl. 4r „16767“, direkt darunter „16766“, auf Bl. 4v „16765“. |
| Kommentar |
Die Liedersammlung beruht auf einer gemeinsamen Textvorlage: Selam, Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen, hg. von Ignaz Franz Castelli, Wien 1814. |
| Verlagsnummern | 16759, 16762, 16763, 16765, 16766, 16767 |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Schubert, Ferdinand | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| Diabelli, Anton | Manuskriptnummerierung (Rötel) |
| Anton Diabelli und Compagnie | Umnummerierung(en) (Rotstift) |
| Spina, Carl Anton | Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun), Sonstige (Tinte schwarz) |
| Wolf, Johann | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0143-a | Manuskriptnummerierung (Bleistift) |
| unbekannt-0143-b | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0143-c | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0143-d | Noten (Bleistift) |

| Titel | Bibliotheksstempel der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek I |
|---|---|
| Lokalisation | Bl. 1r unten mittig, Bll. 2v/3r mittig, Bl. 4v mittig |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | Mus.Hs.40994 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 1991 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| 29. November 1829 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie | |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz vom Musikverlag August Cranz | Wien |
| seit ca. 1945 | Im Besitz von William Albert Cranz | |
| bis 1989 | Im Besitz von Rudolf F. Kallir | New York |
| 1989 bis 1991 | Im Besitz von Hans Peter Wertitsch | Wien |
Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von William Albert Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Über teils unbekannte Stationen bei privaten Sammlern kam es 1991 an die Österreichische Nationalbibliothek.
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 2. Strophe folgt separat im Anschluss an den Notentext. Am Ende der 2. Strophe notierte Schubert den Namen des Textdichters „Stoll.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r unten mittig mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Eine Copie (in Es) vide N 10 der | Copien von verschiedenen Handschriften Abth. VIII“. Auf Bl. 1r unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gestochen“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Labetrank der Liebe.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 1r oben rechts |
„Den 15. Oct. 1815. | Frz Schubert mpia.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 2. Strophe folgt separat im Anschluss an den Notentext auf Bl. 2r. Am Ende der 2. Strophe notierte Schubert den Namen des Textdichters „Stoll.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1v rechts am Rand mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Die entfernte Geliebte (Dichter unbekannt) | mit Textanfang: ‚all mein Wirkens [sic], all | mein Leben‘ u. dürfte das Autograph bei | [Franz] Flatz sich befinden.“ Auf Bl. 1v unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gestochen“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1v mittig (unter dem Schluss des vorherigen Lieds): „An die Geliebte.“ [Liedtitel zusätzlich wohl vom Verlag mit Rotstift unterstrichen.] |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 1v mittig rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt. Auf Bl. 2v, am Ende des Liedes, notierte Schubert den Namen des Textdichters „Körner. | dazu 5 Strophen.“ Weiter rechts stand usprünglich die (dann ausgestrichene) Angabe „T. K“ (für Theodor Körner). |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 2r rechts am Rand mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Wiege (an meiner) Text von Leitner | erschien als op. 106 N 3 Verl. N 3185 | Des Baches Wiegenlied Text von Wilh. Müller | erschien sub: Müllerlieder als op. 25 N 20 Verl. N 3529 | [Videzeichen]“; unten links: „[Videzeichen] | Wiegenlied Ged. von Claudius erschien | als op. 98 N 2 Verl. N 3315 | Wiegenlied Gedicht von J. G. Seidl erschien | als op. 105 N 2 bei A. O. Witzendorf.“ Auf Bl. 2r unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gestochen“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 2r mittig (unter dem Schluss des vorherigen Lieds): „Wiegenlied.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 2r mittig rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt. Auf Bl. 3r, am Ende des Liedes, notierte Schubert: „Ermin. | dazu 8 Strophen.“ „Ermin“ ist das Pseudonym von Johann Gottfried Kumpf, dem Textdichter. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 2v unten mittig mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Eine Copie (in Gdur) vide N 8 der Copien von verschiedenen Handschriften Abth. VIII.“ Auf Bl. 3r unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gestochen“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 2v mittig (unter dem Schluss des vorherigen Lieds): „Mein Gruß an den May.“ [Liedtitel zusätzlich wohl vom Verlag mit Rotstift unterstrichen.] |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 2v mittig rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 2. Strophe folgt separat im Anschluss an den Notentext. Rechts davon notierte Schubert den Namen des Textdichters „Deinhardstein.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 3v links am Rand mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Eine Copie (in Gdur) vide N 12 der | Copien von verschiedenen Handschriften Abth. VIII.“; rechts am Rand: „Im Repertorium ist noch ein Skolie, Gedicht von | Matthisson ersichtlich“. Auf Bl. 3v unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gestochen“. Auf Bl. 3v unten rechts über dem Namen des Textdichters mit Bleistift eine Melodieskizze (unbekannt-0143-d). |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 3v oben mittig: „Skolie.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 3v oben rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit einigen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt. Schubert verlängerte die untere Akkolade, um das Lied vollständig auf einer Seite notieren zu können. Am Ende der Gesangsstimme, in den vorletzten beiden Takten, notierte Schubert den Namen des Textdichters „Fellinger.“; zudem ganz unten rechts: „Dazu 2 Strophen.“ Die Originalfassung des Gedichts stammt von Urban Jarnik. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 4r links am Rand mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Eine Copie (in Es dur) vide N 14 der Copien von | verschiedenen Handschriften. Abth. VIII.“; rechts am Rand: „Unter der Aufschrift: Die Sternennächte | Gedicht von Mayrhofer erschien ein Lied | sub Liederkranz op. 165 N 2 Verl. N 9108.“ Auf Bl. 4r unten von Wolf rechts von Spinas Verlagsnummer 16767 „(Rückweg[)]“, links davon „nicht gestochen“; rechts von Spinas Verlagsnummer 16766 „Die Sternenwelten“, links davon „nicht gestochen“. Auf Bl. 4r unten rechts von Spina: „1 Platte“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 4r oben mittig: „Die Sternwelten.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 4r oben rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
15. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit einigen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt. Am Ende des Liedes, unten rechts, notierte Schubert den Namen des Textdichters „Kalchberg.“, zudem unten mittig: „Dazu eine Strophe.“ Schubert hatte die 2. Strophe unten links zu schreiben begonnen: „2. Sie erfüllt“, diese Zeile dann aber wohl aus Platzmangel wieder gestrichen. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 4r links am Rand mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Eine Copie (in Gdur) vide N 11 der Copien | von verschiedenen Handschriften Abth. VIII“; rechts am Rand: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: Die Macht der Augen | (l’incanto degli occhi) su 3 italien. Gesänge von Metastasio | als op. 83 N 1 bei Haslinger C.“ Auf Bl. 4v unten, rechts neben Spinas Verlagsnummer, von Wolf „nicht gest“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 4v oben mittig: „Die Macht der Liebe.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Oktober 1815 | Bl. 4v oben rechts |
„Den 15. Oct. 1815.“ |
A-Wn, Mus.Hs.40994 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0143_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0143], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].