A-Wn, Mus.Hs.40993

Manuskript GM-0142
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühjahr 1816 [!]

Datierungskommentar

Das Manuskript ist unsigniert und undatiert, es enthält lediglich Johann Wolfs Angabe zur Datierung der Komposition. Die Reinschriften selbst stammen möglicherweise vom Frühjahr 1816.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.40993

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

ursprüngliche Bindung

lose

Bindung

lose im Umschlag

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name Typ I-1.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23 x 30,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,4 x 25,2 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben und links

Papierqualität

ziemlich dünn

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben links mit Rotstift Zählung des Diabelli-Verlags „45“, rechts neben dem Titel Ferdinand Schuberts ursprünlich mit Tinte geschriebene, dann ausradierte Paraphe „Schmp“. Auf Bl. 1r oben rechts von Johann Wolf mit schwarzer Tinte die Verlagsnummer „8819“ sowie unten links vermutlich Wolfs Liedzählung „5“.

Auf Bl. 1r unter dem Notentext mit Bleistift: „De la main de Fr. Schubert | paroles et musique. | Forman [?] | expert pres le Tribunal Civil“ (unbekannt-0142-a) und eine kaum noch leserliche Katalognummer von Karl & Faber „1114“.

Auf Bl. 1v oben links mit Rotstift Zählung des Diabelli-Verlags „46“, neben dem Titel mit Bleistift die Zahl „43“ (unbekannt-0142-b), unten links Wolfs Liedzählung „6“.

Verlagsnummern 8819

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Besitzvermerk(e) (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rotstift)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Bleistift, Tinte schwarzbraun)
Wolf, Johann Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz)
Karl & Faber Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0142-a Zertifikat/Vidimation (Bleistift)
unbekannt-0142-b Manuskriptnummerierung (Bleistift)
unbekannt-0142-c Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.40993
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1991

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz vom Musikverlag August Cranz Wien
ca. 1945 bis spätestens 21. Mai 1952 Im Besitz von Alwin Henry Cranz
19.–21. Mai 1952 Versteigert bei Karl & Faber (Auktionskat. 39, Titel 1114) München
Juli 1981 bis 1991 Im Besitz von Hans Peter Wertitsch Wien
Juli 1981 Verkauft von Wolfdietrich Hassfurther Wien
Kommentar

Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Über weitere teils unbekannte Stationen kam es 1991 an die Österreichische Nationalbibliothek.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierungskommentar

Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf.

Beschreibung

Schriftduktus einer Reinschrift ohne Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unter dem Titel von Johann Wolf mit schwarzer Tinte der Name des Textdichters „Kosegarten“, darunter mit Bleistift von Carl Anton Spina „Gravé“ sowie Auskreuzung von T. 1–2. Über Schuberts ausradierter Paraphe mit Bleistift (und teils mit Tinte nachgezogen) von Spina: „gestochen: Nachlaß No 42².“, darunter von Wolf: „comp. 25/6 1815 laut Repertorium“.

Auf Bl. 1r unten rechts von Wolf mit schwarzer Tinte: „Eine andere Copie (von Ferdinand Schubert) | vide N 3 der Copien Fr. Schubert’scher | Lieder [gestrichen: von verschiedenen Handschriften] | Abth. VII“.

Kommentar

Für die erste Niederschrift des Liedes siehe GM-0141_BT-a.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Das Finden.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. Juni 1815 Bl. 1r oben rechts

„comp. 25/6 1815 laut Repertorium“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierungskommentar

Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf.

Beschreibung

Schriftduktus einer Reinschrift ohne Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1v unter dem Titel von Johann Wolf mit schwarzer Tinte der Name des Textdichters „Kosegarten“ sowie oben links: „nicht gestochen“. Oben rechts, neben Wolfs Datierung, mit Bleistift die Zahl „1“ (unbekannt-0142-c).

Auf Bl. 1v links am Rand von Wolf mit schwarzer Tinte: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Nachtgesang, Text von Göthe erschien sub Nachl. 47 N 4 Verl. N 8836 | Nachtgesang im Walde Text von Seidl für 4 Männerstimmen mit | Begleitung von 4 Horn od. Piano, erschien als op. 139 b bei Haslinger [Vide-Zeichen]“; rechts am Rand „[Vide-Zeichen] Von Ida, Text von Kosegarten, Autograph vide N 8 Abth. I, Copien N 3 Abth. IV u. N 9 Abth. VIII | Iden’s Schwanenlied Text von Kosegarten. Autograph vide N 32 Abth. II Copie n 16 gegenwärt. Abth. IV.“; sowie unten links: „Kein ursprüngliches | Manuscript obigen Liedes | vorhanden u. dürfte sich dasselbe | bei Gust. Petter befinden.“

Kommentar

Das Liedmanuskript war Vorlage für die 1894 erschienene Erstausgabe von D 227 in der AGA, wobei offenbar keine stichbezogenen Eintragungen in der Handschrift vorgenommen wurden.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1v oben mittig: „Idens Nachtgesang.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
7. Juli 1815 Bl. 1v oben rechts

„comp. 7/7 815 laut Repertorium“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 147–148, 163–164.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXV–XXVI, XVII–XVIII, 244–246.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.40993 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0142_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0142], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].