A-Wn, Mus.Hs.40992

Manuskript GM-0141
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

24. und 25. Juli 1815

Datierungskommentar

autographe Datierungen

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.40992

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

ursprüngliche Bindung

lose

Bindung

Das Einzelblatt wurde vom Vorbesitzer Friedrich Georg Zeileis in einen bibliophilen hellbraunen Einband mit Titelschild in goldfarbenen Lettern eingebunden, zudem sind Provenienzangaben hinterlegt.

Lagenstruktur

Manipulationen (fremd)

Durch das Einkleben einer beiliegenden Erstausgabe ging auf Bl. 1v bei Schuberts Vermerk „Dazu 6 Strophen“ das „n“ verloren.

Wasserzeichen

Name Typ II-5.B – Kiesling
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

dünn

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „36“, oben rechts mit Bleistift möglicherweise Ferdinand Schuberts Zählung „37 b“.

Auf Bl. 1v vor dem Titel eine unlesbare, ausradierte Zahl (möglicherweise Ferdinand Schuberts Zählung), rechts neben dem Titel Ferdinand Schuberts ursprünlich mit Tinte geschriebene, dann ausradierte Paraphe „Schmp“.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun)
Schubert, Ferdinand Besitzvermerk(e) (Tinte schwarzbraun), Manuskriptnummerierung (Bleistift)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel)
unbekannt-0141-a Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.40992
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1991

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis spätestens ca. 1852 Als Leihgabe bei Anton Diabelli und Compagnie [?]
Frühestens ca. 1840 bis spätestens 25. Februar 1868 Im Besitz von Gustav Petter [?]
Mindestens ca. 1895 bis spätestens ca. 1896 Im Besitz von Josef Weinberger & Hofbauer
ca. 1897 Im Besitz von Stuart Samuel London
1. Juli 1907 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Titel 131) London
1. Juli 1907 bis 1909 Im Besitz von Edward Murray Oakeley Florenz
1909 bis 29. September 1927 Im Besitz von Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln
29. September 1927 Versteigert bei Karl Ernst Henrici und Leo Liepmannssohn (Auktionskat., Titel 357) Berlin
29. September 1927 bis 27. November 1964 Im Besitz von Salman Schocken
27. November 1964 Versteigert bei Dr. Ernst Hauswedell & Co (Auktionskat. 134, Titel 31) Hamburg
26.–29. Januar 1967 und Herbst 1969 Im Angebot bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung Marburg
16.–17. Februar 1971 Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Auktionskat. 595, Titel 691) Marburg
16./17. Februar 1971 bis 1984 Im Besitz von Friedrich Georg Zeileis Gallspach
1984 bis 1991 Im Besitz von Hans Peter Wertitsch Wien
Kommentar

Die Provenienz des Manuskripts ist durch zahlreiche Stationen und Lücken gekennzeichnet, wobei einige Informationen unsicher bleiben. Es ist wenig wahrscheinlich, dass das Manuskript zeitweise bei Eduard Schneider war, da es nirgends in Schneiders Verzeichnissen erwähnt wird.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

24. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit nur wenigen Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Den 24. Juny 815 | Frz Schubert mpia.“ Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–6 sind im Anschluss an den Notentext notiert.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Grablied. Kenner.

Datierungsangaben

Datum Position Text
24. Juni 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 24. Juny 815 | Frz Schubert mpia.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit nur wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1v oben rechts datiert und signiert: „Den 25. Juny 1815 | Frz Schubert mpia.“ Der Singstimme ist lediglich die 1. Strophe des Textes unterlegt, die letzten 6 Systeme sind leer. Hinter dem Schlussstrich folgt jedoch die Angabe: „Dazu 6 Strophe[n]“.

Kommentar

Für die reinschriftliche Abschrift des Liedes siehe GM-0142_BT-a.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1v oben mittig: „Das Finden. Kosegarten.

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. Juni 1815 Bl. 1v oben rechts

„Den 25. Juny 1815 | Frz Schubert mpia.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 142–152.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXV–XXVI, 243–244.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.40992 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0141_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0141], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].