A-Wn, Mus.Hs.40991

Manuskript GM-0140
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

November 1822 bis Februar 1823 [!]

Datierungskommentar

Das Manuskript ist unsigniert und undatiert. Sich an weiteren Schubert-Vertonungen von Bruchmann-Texten orientierend, schlägt Walter Dürr ein Entstehungsdatum zwischen November 1822 und Februar 1823 vor.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.40991

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Zustand

Das Papier ist fleckig und am rechten Rand ausgefranst.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Das heute restaurierte Blatt scheint gefaltet und dabei zu einem unbekannten Zeitpunkt auseinandergerissen worden zu sein. Die Maße liegen zwischen 23,5–23,8 x 31–31,5 cm.

Wasserzeichen

Name Typ I-4.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23,5 x 31 cm
Rastralspiegel/TS 18,3 x 25,6 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben und links

Papierqualität

ziemlich dünn

Papierzustand/-farbe

grau

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „117“. Auf Bl. 1r oben rechts neben der Tempoangabe mit Rötel Anton Diabellis Zählung „172“ [evtl. „177“], oben links mit Bleistift „N 2“ (unbekannt-0140-a). Unten mittig mit brauner Tinte die Verlagsnummer „D et Co N 3706.“

Kommentar

Es handelt sich um eine vergleichsweise eilig geschriebene Kopie von einem früheren, inzwischen verschollenen Autograph, die als Stichvorlage für die Erstausgabe eingerichtet wurde.

Verlagsnummern 3706

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel), Sonstige (Tinte braun), Stechereintragungen (Rötel, Bleistift)
unbekannt-0140-a Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.40991
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1991

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis spätestens ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
vor 1951 bis spätestens 1965 Im Besitz von Hugo Neuburger Los Angeles
ca. 1965 bis ca. 1978 Im Besitz von Walter Slezak Los Angeles / Breganzona
Frühestens 1978 bis 1981 Im Besitz von Wolfdietrich Hassfurther Wien
1981 bis 1991 Im Besitz von Hans Peter Wertitsch Wien
Kommentar

Das Manuskript, das zunächst im Besitz des Diabelli-Verlags war, galt lange als verschollen und tauchte erst in den 1950er Jahren wieder auf.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen Kopie mit nur wenigen unwesentlichen Korrekturen

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unten rechts mit Bleistift „2 Pl“ sowie weitere Stechereintragungen mit Rötel im gesamten Notentext (Schrägstriche für den Akkoladenfall, Ziffer „2“ für den Seitenumbruch).

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Am See. [von Diabelli eingefügt: „von“] Bruchmann.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 13. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2006, S. 57–59.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 13. Kassel: Bärenreiter 1992, S. XVI–XVII, 228–229.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.40991 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0140_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0140], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].