A-Wn, Mus.Hs.3267

Manuskript GM-0138
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

30. November 1814

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.3267

Material

Umfang 2 Blätter
Beschreibung

2 aneinandergeklebte, ursprünglich separate Einzelblätter

ursprüngliche Bindung

lose

Bindung

Der Angabe auf dem Vorsatzpapier zufolge wurde das Manuskript im Oktober 1927 mit einem festen Einband (mit der Aufschrift „Schubert“) versehen.

Zustand

Die untere rechte Ecke von Bl. 1 scheint versehentlich ab- bzw. eingeschnitten und im Zuge einer Restaurierung wieder angefügt worden zu sein.

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name Typ II-1.B – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–2

Papier

Blätter 1–2
Format quer
Abmessungen 22,3 x 30,4 cm
Rastralspiegel/TS 18,5 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

rundum

Papierzustand/-farbe

leicht grau

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts vom Titel Ferdinand Schuberts Paraphe „Schmp“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von Bibliothekarshand von 1–2 foliiert.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Besitzvermerk(e) (Tinte schwarzbraun)
Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.3267
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Oktober 1927

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis spätestens 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 1860 bis Oktober 1927 Im Besitz von Kaiserliche Miramare Bibliothek Triest
Kommentar

Die Handschrift gelangte zu einem unbekannten Zeitpunkt in den Besitz der Kaiserlichen Miramare Bibliothek.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

30. November 1814

Datierungskommentar

Schubert datierte das Manuskript zunächst mit „Den 2. Dez. 814.“, ersetzte dann aber „2.“ mit „30.“ und „Dez.“ mit „Nov.“ Somit ist zu vermuten, dass die Niederschrift des Liedes am 2. Dezember erfolgte, der 30. November hingegen der Tag der Komposition ist.

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift mit wenigen Korrekturen, die auf der zweiten Seite zunehmend flüchtiger wird

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts signiert und datiert: „Fz. Schubert. Den 30. Nov. 814.“ Auf Bl. 2v ist im vorletzten Takt der Dichter angegeben: „Göthe.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Schäfers Klagelied.

Datierungsangaben

Datum Position Text
30. November 1814 Bl. 1r oben rechts

„Fz. Schubert. Den 30. Nov. 814.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1972, S. 53–54.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1/Teil a. Kassel: Bärenreiter 1970, S. XXI.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1a und b. Quellen und Lesarten. Kassel: Bärenreiter 1972, S. 7–8.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.3267 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0138_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0138], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].