A-Wn, Mus.Hs.27666

Manuskript GM-0135
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den ersten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0135.

Datierung

Februar 1820

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.27666

Material

Umfang 80 Blätter
Beschreibung

10 Lagen mit jeweils 4 ineinandergelegten Doppelblättern (Lage 1 und Lage 10 mit voran- bzw. nachgebundenen Deckblättern eines 6. Papiertyps von eher grauer Farbe ohne Rastrierung)

ursprüngliche Bindung

geheftet

Bindung

Das Manuskript ist in einen älteren, hellbraun marmorierten Einband (24 x 31,6 cm) eingebunden und wurde, wohl von Johann Wolf, auf einem hellgelben Etikett beschriftet: „OsterCantate. | von Fr. Schubert“, unten links die Zahl „7“.

Zustand

Tintenflecke auf Bl. a/28r, größere Tintenspritzer (wie von einem umgestoßenes Fass) auf Bl. a/60r, Bl. a/56v ist am unteren Rand ausgerissen.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Bl. a/28r (abgesehen von einer Akkoladeklammer) und die Bll. a/78v–80v sind leer.

Wasserzeichen

Name Typ I-2.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 1–2, 7–10, 15–32
Name Typ I-2.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 3–6, 11–14, 49–50, 55–56, 65–66, 71–72
Name Typ I-2.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 33–34, 39–42, 47–48, 57–58, 63–64, 73–74, 79–80
Name Typ I-2.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 35–38, 59–62
Name Typ I-2.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 43–46, 75–78
Name Typ I-2.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 51–54, 67–70

Papier

Blätter a/1–32, a/42, a/47, a/50, a/55, a/66, a/71
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter a/33–34, a/39–41, a/43, a/46, a/48–49, a/56–58, a/63–65, a/72–74, a/79–80
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter a/35, a/38, a/51, a/54, a/59–62, a/67, a/70, a/75, a/78
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter a/36–37
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierqualität

grobkörnig

Papierzustand/-farbe

gelblich

Blätter a/44–45, a/52–53, a/68–69, a/76–77
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Eintragungen

Fremdeinträge

Unterhalb der Akkoladen bei den Taktstrichen wurden mit Bleistift Zahlen eingetragen (unbekannt-0135-a), bei denen es sich um Kopiermarken handelt, die in Zusammenhang mit der Erstellung einer Partiturabschrift stehen.

Kommentar

Dem überwiegend reinschriftlichen Manuskript müssen heute verlorene Skizzen und Entwürfe vorangegangen sein. Darauf verweisen zur Rasur vorgesehene, dann aber vergessene Korrekturen, Transpositions- und Textfehler sowie Verwechslungen der Systeme. Autographe Bleistifteintragungen zeigen, dass Schubert das Manuskript noch einmal überlesen hat.

Lagenzählung/Paginierung autograph

Oben rechts nummerierte Schubert mit schwarzbrauner Tinte die Lagen von 1–10.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen von 1–80 mit Bleistift foliiert (unbekannt-0135-b).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Lagenzählung (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Bleistift)
Wolf, Johann Titel (Tinte schwarzbraun), Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
unbekannt-0135-a Hinweis(e) (Bleistift)
unbekannt-0135-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0135-c Sonstige (Rotstift)
unbekannt-0135-d Sonstige (Tinte hellbraun)
unbekannt-0135-e Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.27666
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 4. November 1946

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis ca. 1830 Im Besitz von Ferdinand Schubert [?]
ca. 1830 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz vom Musikverlag August Cranz Wien
ca. 1945 bis 4. November 1946 Im Besitz von Alwin Henry Cranz
Kommentar

Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Bereits am 4. November 1946 wurde es von der Österreichischen Nationalbibliothek angekauft.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/1r oben rechts datiert und signiert: „Februar 1820 Frz. Schubert mpia“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/1r oben mittig: „Erste Handlung.“

[Szene: „Hier laßt mich ruhn“]

Datierungsangaben

Datum Position Text
Februar 1820 Bl. a/1r oben rechts

„Februar 1820 Frz. Schubert mpia“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Markierungen mit Rotstift auf Bl. a/6r über dem Kopftitel und auf Bl. a/12r am Ende der Arie (unbekannt-0135-c).

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/6r oben mittig: „Aria“ [Arie der Maria „Steh im letzten Kampf dem Müden“].

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Szene: „Voll Friede, ja voll Fried’“]

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/20v oben mittig: „Aria“ [Arie des Nathanael: „Wenn ich ihm nachgerungen habe“].

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
  • Bl. a/28r: leer
  • Bl. a/28v–37v: D 689: Lazarus (1. Handlung, T. 393–525)
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. a/31v oben mittig Markierung mit Rotstift (unbekannt-0135-c).

Titel/Kopftitel

[Szene: „Nathanael, bewundern kann ich dich“]

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/38r korrigierte Schubert alle Stimmenbezeichnungen, da er ursprünglich begonnen hatte, beide Violinen auf einem System zu notieren.

Fremdeinträge

Auf Bl. a/40r oben links mit hellbrauner Tinte eine eingekreiste Markierung „III“ (unbekannt-0135-d), auf Bl. a/47r Markierung mit Rotstift am Ende der Arie (unbekannt-0135-c).

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/37v oben mittig, direkt im Anschluss an die Szene: „Aria“ [Arie der Maria: „Gottes Liebe“].

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Szene: „Ach, so find ich ihn noch“]

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. a/40r oben links mit hellbrauner Tinte eine eingekreiste Markierung „III“ (unbekannt-0135-d), auf Bl. a/47r Markierung mit Rotstift am Ende der Arie (unbekannt-0135-c).

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/51v oben mittig: „Aria“ [Arie der Jemina: „So schlummert auf Rosen“].

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
  • Bl. a/63r–78r: D 689: Lazarus (1. Handlung, T. 867–993)
  • Bl. Bl. 78v–80v: leer
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/78r unten rechts datiert: „Ende der 1ten Handlung | Februar 1820“.

Fremdeinträge

Auf Bl. a/68v unten links Bleistiftkreuz (unbekannt-0135-e).

Titel/Kopftitel

[Szene und Chor: „Nun entflog auf schnellen Schwingen“]

Datierungsangaben

Datum Position Text
Februar 1820 Bl. a/78r unten rechts

„Ende der 1ten Handlung | Februar 1820“

Literatur

  • Kubik, Reinhold: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 10. Lazarus. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2002, S. 6–11.
  • Kubik, Reinhold: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 10. Lazarus. Kassel: Bärenreiter 1987, S. IX–XIII, 199–204.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.27666 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0135_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0135], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].