| Manuskript | GM-0133 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
April 1828 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 23 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
Ausgehend von der Wasserzeichenanalyse hat eine Autopsie vom Dezember 2025 eine von der Erfassung im KB VII/1,3 abweichende Lagenstruktur mit diversen Klebungen ergeben. Das Manuskript umfasst 10 Einzelblätter (entspricht im KB: Lage 1+2) + 2 ineinandergelegte Doppelblätter (im KB: Lage 3) + 2 ineinandergelegte Doppelblätter mit 1 eingelegtem Einzelblatt (im KB: Lage 4) + 4 Einzelblätter (im KB: Lage 5). Zu einem Doppelblatt verklebt wurden: Bll. 1/4, Bll. 2/3, Bll. 5/9, Bll. 6/8, Bll. 20/23 sowie Bll. 21/22. Weiterhin ist Bl. 7 auf Bl. 8 geklebt, Bl. 10 auf Bl. 9 und Bl. 17 auf Bl. 18. |
| Bindung |
in einen schwarz-grün marmorierten Umschlagkarton eingebunden |
| Zustand |
Papier teilweise stark verschmutzt und fleckig |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Breite der Blätter reicht von 30,0–31,5 cm. Bl. 23v ist leer. |
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| Manipulationen (autograph) |
Schubert überklebte auf den Bll. 19v und 20r jeweils das 3. System zur Korrektur mit einem Papierstreifen. |
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| Name | I-6 |
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| Vorkommen | Bll. 1, 4 |
| Name | Typ I-6.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 2–3, 5, 9–10, 15, 19, 21–22 |
| Name | Typ I-6.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
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| Vorkommen | Bll. 6–8, 11–14, 16–18, 20, 23 |
| Blätter | 1–23 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24 x 31 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,5 x 25,5 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
fest, undurchsichtig |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r unten mittig mit schwarzbrauner Tinte die Verlagsnummer von Anton Diabelli und Compagnie: „D. et C. No 3158“ und der Vermerk: „22 Platten“. |
|---|---|
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen von 1–23 mit Bleistift foliiert (unbekannt-0133-a) und von 1–45 mit Rötel paginiert (unbekannt-0133-b). |
| Titelblatt/Umschlag |
Auf Bl. 1r mittig von Franz Schubert: „Fantasie | für’s Pianoforte zu 4 Händen“, weiter unten rechts: „Componirt von Frz. Schubert mpia | Aprill 1828“ [„Componirt von“ wurde wohl nachträglich mit hellerer Tinte ergänzt]. Unter dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Anton Diabellis Hand: „Op. 103“. |
| Verlagsnummern | 3158 |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarz), Titel (Tinte schwarz), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz, Tinte braun), Korrekturen (Tinte schwarz) |
| Diabelli, Anton | Werknummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| unbekannt-0133-a | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0133-b | Blatt-/Seitenzählung (Rötel) |
| unbekannt-0133-c | Titel (Tinte schwarzbraun), Werknummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| Anton Diabelli und Compagnie | Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun), Stechereintragungen (Rötel), Noten (Bleistift) |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | Mus.Hs.19491 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 20. Mai 1898 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| ca. 1828 bis 8. April 1858 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie |
| 8. April 1858 bis 25. November 1896 | Im Besitz von Joseph Greipel |
| 25. November 1896 bis 20. Mai 1898 | Im Besitz der Pfarre St. Peter |
Anton Diabelli hinterließ das Manuskript seinem Schwiegersohn Joseph Greipel, Regens chori in St. Peter, im dortigen Archiv. Nach dessen Tod ordnete der neue Regens chori Carl Rouland in den Jahren 1897/98 das Archiv der St. Peterskirche und fand dort diverse Handschriften Schuberts, darunter D 940, die schließlich am 20. Mai 1898 von der k.k. Hofbibliothek Wien angekauft wurden.
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
April 1828 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer Reinschrift mit diversen Korrekturen, vor allem Rasuren |
| autographe Einträge |
Auf den Bll. 1v, 2r, 18r ergänzte Schubert jeweils Takte im letzten System durch Verlängerung der Notenlinien. Auf den Bll. 19v und 20r wurde jeweils das 3. System zur Korrektur mit einem Papierstreifen überklebt. |
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| Fremdeinträge |
Auf den Bll. 1v und 2r jeweils oben links mit schwarzbrauner Tinte die Angabe: „Schubert F. op. 103“ sowie vor der 1. Akkolade: „Fantasie.“ (unbekannt-0133-c). Im gesamten Notentext zahlreiche Eintragungen und Zeichen mit Rötel für den Stich. Auf Bl. 13v im 2. System (T. 6) wohl im Zuge der Drucklegung entstandende Bleistiftkorrektur einiger Noten. |
| Kommentar |
Die zwei Klavierstimmen sind getrennt notiert, um das gemeinsame Spielen aus einer Partitur zu erleichtern: jeweils auf den Verso-Seiten steht der „Secondo“-Part, auf den Recto-Seiten der „Primo“-Part. Für eine Übersicht zur Verteilung der Takte auf die beiden Klavierstimmen und die einzelnen Blätter siehe KB (VII/1,3, S. 33–34). |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1v oben mittig „Secondo“, auf Bl. 2r oben mittig „Primo“. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| April 1828 | Auf Bl. 1r mittig unten rechts |
„Componirt von Frz. Schubert mpia | Aprill 1828“ |
A-Wn, Mus.Hs.19491 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0133_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0133], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].