A-Wgm, A 218

Manuskript GM-0127
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den ersten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-127.

Datierung

14., 15. und 20. September 1815

Datierungskommentar

drei autographe Datierungen

Beteiligte Personen und Körperschaften

Material

Umfang 6 Blätter
Beschreibung

2 Einzelblätter + 2 ineinandergelegte Doppelblätter

Bindung

lose

Wasserzeichen

Name Typ II-4.A – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–2
Name Typ II-4.B – Kiesling
Vorkommen Bll. 3–6

Papier

Blätter a/1–6
Format quer
Abmessungen 23 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

mittelstark

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. a/1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „129“ [korrigiert aus „142“]. Auf Bl. a/1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „191“, links neben der Rötelzahl mit Bleistift die Zahl „15“ (unbekannt-0127-a).

Auf Bl. a/1v oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „190“. Auf Bl. a/4r oben links mit Bleistift die Zahl „16“ (unbekannt-0127-a). Die Bll. a/3v–6r wurden vermutlich im Zusammenhang mit der Drucklegung von D 290 und D 291 mit Bleistift durchgestrichen.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von 1–6 foliiert (unbekannt-0127-b).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel), Sonstige (Bleistift)
Diabelli, Anton Noten (Tinte [?])
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Bleistift)
unbekannt-0127-a Manuskriptnummerierung (Bleistift)
unbekannt-0127-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0127-c Hinweis(e) (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (A-Wgm), Wien
Signatur A 218
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 22. Mai 1897

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie
ca. 1852 bis ca. 1865 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
Frühestens 1865 bis spätestens 1895 Im Besitz von Josef Samuel Tauber
ca. 1895 bis 22. Mai 1897 Im Besitz von Victor Graf von Wimpffen Kainberg bei Graz

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

14. September 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Überschreibungen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/1r datiert: „Den 14. Sept. 1815.“ [Angabe anhand des KB] Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–3 folgen im Anschluss an den Notentext. Am Ende der 3. Strophe notierte Schubert den Namen des Textdichters: „Klopstock.“

Fremdeinträge

Über Schuberts Titel mit Bleistift von Carl Anton Spina: „gestochen.“ Auf Bl. a/1r rechts von der Diabelli-Zählung die Zahl „20/24“ [vermutlich die Angabe der Takzahl], unten rechts mit Bleistift „1 Pl[atte]“. Zudem notierte Anton Diabelli mit Tinte [?] später auf der Seite einen Entwurf für das in der Erstausgabe enthaltene Vorspiel zum Lied.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/1r oben mittig: „Die frühen Gräber.“ [Angabe anhand des KB]

Datierungsangaben

Datum Position Text
14. September 1815 Bl. a/1r

„Den 14. Sept. 1815.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

15. September 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/1v datiert: „Den 15. Sept. 1815.“ [Angabe anhand des KB] Am Ende des Liedes notierte Schubert den Namen des Textdichters: „Klopstock.“

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/1v: „Dem Unendlichen.“ [Angabe anhand des KB]

Datierungsangaben

Datum Position Text
15. September 1815 Bl. a/1v

„Den 15. Sept. 1815.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

20. September 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit einigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen. Schuberts Textvorlage war vermutlich „Die Gedichte Ossians | des Celtischen Helden und Barden“ in der Übersetzung von Edmund von Harold. Für die Schlusstakte (ab T. 169) siehe GM-0127_BT-b.

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. a/3v datiert und signiert: „Den 20. Sept. 1815. | Frz. Schubert mpia“.

Fremdeinträge

Auf Bl. a/3v beim Titel mit Bleistift die Angabe „Leidesdorf“ (unbekannt-0127-c), die Bll. a/3v–6r sind mit Bleistift durchgestrichen.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/3v: „Shilric und Vinvela. | Ein Gesang Ossians.“ [Angabe anhand des KB]

Datierungsangaben

Datum Position Text
20. September 1815 Bl. a/3v

„Den 20. Sept. 1815. | Frz. Schubert mpia“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2014, S. 104–123.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kassel: Bärenreiter 2011, S. XXII–XXIII.

Zitation

A-Wgm, A 218 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0127_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0127], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].