| Manuskript | GM-0125 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
16.–23. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
Das Manuskript enthält autographe Datumsangaben vom 16., 18. und 23. Oktober 1815. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 4 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
1 Einzelblatt + 1 Doppelblatt + 1 Einzelblatt (ursprünglich wohl 2 ineinandergelegte Doppelblätter) |
| Bindung |
lose |
| Zustand |
Das Papier ist fleckig und teils verschmutzt, die Bll. 1r und 4v sind stärker vergilbt. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Bl. 4r–4v ist leer. |
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| Name | Typ II-5.A – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–4 |
| Blätter | 1–4 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,6 x 25 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben rechts (unter Franz Schuberts Signatur) mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „166“, darunter mit Bleistift die Zahl „72“ (unbekannt-0125-a). Oben links mit Bleistift „NB“ (unbekannt-0125-b), unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „27“. Auf Bl. 2r unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „28“, auf Bl. 2v unten links Wolfs Liedzählung „29“. |
|---|
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Schubert, Ferdinand | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| Spina, Carl Anton | Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun) |
| Wolf, Johann | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz, Bleistift), Sonstige (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0125-a | Manuskriptnummerierung (Bleistift) |
| unbekannt-0125-b | Hinweis(e) (Bleistift) |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | L14.Münze.1 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens Dezember 1991 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| 29. November 1829 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie | |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz vom Musikverlag August Cranz | Wien |
| ca. 1945 bis spätestens Mai 1949 | Im Besitz von Alwin Henry Cranz | |
| Mai 1949 | Im Besitz von Heinrich Eisemann | London |
| Frühestens Mai 1949 bis spätestens 6. Dezember 1991 | Im Besitz von Max Josef Mannheim | London |
| 6. Dezember 1991 | Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Lot 18) | London |
| 6. Dezember 1991 | Erworben von der Münze Österreich Aktiengesellschaft | Wien |
Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Über den Londoner Antiquar Heinrich Eisemann kam es 1949 in den Besitz der Familie Mannheim (London). Bei einer Versteigerung von Sotheby’s, am 6. Dezember 1991, erwarb es die Münze Österreich und gab es als Leihgabe an die Österreichische Nationalbibliothek. Das Notat von D 310,2 wurde im entsprechenden KB (IV/3) nicht erfasst.
Klassifikation![]() |
Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
16. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer Reinschrift mit mehreren Korrekturen. Schubert strich das Notat (1. Akkolade) sowie die Datierung vollständig mit schwarzbrauner Tinte durch. |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Den 16. Oct. 1815. | Frz Schubert mpia.“ |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben links: „Rondo.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 16. Oktober 1815 | Bl. 1r oben rechts |
„Den 16. Oct. 1815. | Frz Schubert mpia.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
18. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts (unter der 1. Akkolade) datiert: „Den 18. Oct. 1815.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r rechts vor dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „op. 62 N 4“ [durchgestrichen], ersetzt durch „nicht gest.“. Auf Bl. 1r unten in zwei Blöcken von Johann Wolf: „Unter der Aufschrift. Sehnsucht Ged. von Mayrhofer | erschien ein Lied als op. 8 N 2 Verl. N 872 | Sehnsucht. Gedicht von J. G. Seidl ein Lied | als op. 105 N 4 bei A. O. Witzendorf“, rechts daneben „Sehnsucht, Ged. von Göthe: „Was zieht mir das Herz so?“ | ein Lied sub Nachlaß 37 N 2 Verl. N 7415 | Die Sehnsucht Ged. von Schiller ein Lied als op. 39 Verl. N 5208 u. soll | eine eigenhändige Abschrift bei Landsberg in Berlin sich befinden. | [Vide-Zeichen]“. Auf Bl. 1r links am Rand, vertikal zur Akkolade, von Wolf: „[Vide-Zeichen] Laut Repertorium wurde eine wiederholte | Bearbeitung des Schiller’schen Gedichtes vom | 8/2 821 zum 1ten Mal öffentlich gesungen von H. [Josef] Götz“; rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „Auf gegenwärtigen Text: ‚Nur wer die Sehnsucht kennt.‘ | erschien unter der Aufschrift: Gesänge aus Wilhelm Meister | von Göthe sub Verl. N. 2253 als op. 62 N 1. Duett | N 4 Lied der Mignon | Im Repertorium ist noch ersichtlich: Sehnsucht der Liebe, Gedicht von Körner“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r unter der ausgestrichenen 1. Akkolade mittig: „Sehnsucht.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 18. Oktober 1815 | Bl. 1r mittig rechts |
„Den 18. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
23. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 2r rechts (in Höhe des Titels) datiert: „Den 23. Oct. 1815.“ |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 2r links vor dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina „nicht gest.“, rechts neben dem Titel mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „(Dichter unbekannt)“. Rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Die Zufriedenheit, Gedicht von Claudius.“ |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 2r unter der 1. Akkolade mittig: „Der Zufriedene.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 23. Oktober 1815 | Bl. 2r rechts mittig |
„Den 23. Oct. 1815.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
23. Oktober 1815 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 2v oben rechts datiert: „Den 23. Oct. 1815.“ Der Singstimme ist für T. 1–18 nur die 1. Strophe unterlegt, die 2. Strophe ist auf Bl. 3r im Anschluss an den Notentext notiert. Den Kehrreim in der 3. Strophe hat Schubert nicht notiert, sondern durch „segni“ vor T. 19 und nach T. 59 sowie durch die Anweisung „D. C. al Segno“ bezeichnet. Der Text des Kehrreims folgt im Anschluss daran auf Bl. 3v. |
|---|---|
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 2v links über der Tempobezeichnung mit Bleistift von Johann Wolf „gestochen.“, rechts neben dem Titel mit schwarzbrauner Tinte von Carl Anton Spina: „Nachlass 20³“. Darunter mit schwarzer Tinte von Wolf: „gestochen in Fdur. | unter der Aufschrift: | Mignons Gesang (aus Wilhelm Meister)“, unter Schuberts Titel von Wolf der Name des Textdichters „Göthe“, über Schuberts Datierung von Wolf die Zahl „4268“. Auf Bl. 2v links am Rand, vertikal zur Akkolade, von Wolf: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | An Mignon Text von Göthe: ‚Über Thal und Fluß getragen‘ Autographen | dürften bei Landsberg et Gahy sich befinden | Erschien als op. 19 N 2 Verlags N 1800 | [Vide-Zeichen]“, unten in der Mitte „[Vide-Zeichen] | Mignons Gesang a I erschien als op. 62 N 4 Verl. N 2253 sub unter der Aufschrift: Gesänge aus Wilh. Meister | “ “ II Duett “ “ “ 62 “ 1 | “ “ III | “ “ IV | “ “ V [alle drei] noch nicht erschienen | “ “ b [= Mignons Gesang b] erschien als op. 62 N 2 | [doppeltes Vide-Zeichen]“; rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „[doppeltes Vide-Zeichen] Mignons Gesang N. I u. II erschien als op: 62 N 3 Verl: N 2253 | und [= als] Nachlaß 48 N 5 Verl. N 8837“. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 2v oben mittig: „Mignon.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 23. Oktober 1815 | Bl. 2v oben rechts |
„Den 23. Oct. 1815.“ |
A-Wn, L14.Münze.1 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0125_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0125], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].