D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 10

Manuskript GM-0123
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

15. und 17. April 1813

Datierungskommentar

Die beiden autographen Datierungen entsprechen sehr wahrscheinlich Beginn und Ende der Niederschrift.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 10

Material

Umfang 4 Blätter
Beschreibung

2 ineinandergelegte Doppelblätter

Bindung

in einen Umschlagkarton geheftet

Strukturelle Besonderheiten

Das Manuskript war früher mit der Handschrift Mus.ms.autogr. Schubert, F. 2 (GM-0117_BT-a) zu einem Konvolut zusammengefasst.

Papier

Blätter 1–4
Format hoch
Abmessungen 31 x 24 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

gelblich-weiß

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts vom Titel Ferdinand Schuberts Paraphe „Schmp“, links vom Titel kleines Kreuz mit Rötel (unbekannt-0123-a). Auf Bl. 1r oben rechts neben der Datierung mit Bleistift der Hinweis „Schubert“ (unbekannt-0123-b), unten mittig mit Bleistift Ludwig Landsbergs Besitzvermerk „Ldsbg“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von 1–8 paginiert (unbekannt-0123-c).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Besitzvermerk(e) (Tinte schwarzbraun)
Landsberg, Ludwig Besitzvermerk(e) (Bleistift)
unbekannt-0123-a Sonstige (Rötel)
unbekannt-0123-b Hinweis(e) (Bleistift)
unbekannt-0123-c Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin
Signatur Mus.ms.autogr. Schubert, F. 10
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 13. März 1862

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis Herbst 1844 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Herbst 1844 bis 13. März 1862 Im Besitz von Ludwig Landsberg (und seinen Erben) Rom
Kommentar

Ferdinand Schubert notierte auf einer Liedabschrift (D 855), dass er das Manuskript „Hr. v. Landsperger [recte: Landsberg], | Director des Conservatorium in Rom“ überlassen habe.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

15. und 17. April 1813

Datierungskommentar

zweifache autographe Datierung (zu Beginn und am Ende)

Beschreibung

Schriftzüge einer ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen und Durchstreichungen (überwiegend mit dunklerer schwarzbrauner Tinte)

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben links der Name des Textdichters „Schiller.“ sowie oben rechts datiert: „Den 15. Aprill 813.“ Am Ende des Liedes auf Bl. 4v nach dem Schlussstrich „Fine.“ und unten rechts ein weiteres Mal datiert: „Den 17. Aprill 813.“ Rechts neben dieser Datierung verwischt und kaum lesbar (wahrscheinlich von Schubert): „Sch | Schu“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Sehnsucht.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
15. April 1813 Bl. 1r oben rechts

„Den 15. Aprill 813.“

17. April 1813 Bl. 4v unten rechts

„Den 17. Aprill 813.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 2. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1979, S. 149–150.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 2/Teil a. Kassel: Bärenreiter 1975, S. XXIV–XXV.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 2/Teil b. Kassel: Bärenreiter 1975, S. 241.

Zitation

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 10 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0123_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0123], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].