| Manuskript | GM-0119 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Juni 1828 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 9 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4 ineinandergelegte Doppelblätter mit einem nach Bl. 3 eingelegten Einzelblatt |
| Bindung |
in einen Umschlagkarton gebunden |
| Zustand |
leicht fleckig, Bl. 1r dunkler und vergilbt |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Breite des Rastralspiegels variiert im Manuskript zwischen 26 bis 26,8 cm. Bl. 9r–9v ist leer. Bl. 4 wurde nachträglich eingefügt. Die Bll. 4 und 5 weisen Einstichlöcher auf, die darauf hinweisen, dass die Doppelseite einst zugenäht war. |
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| Manipulationen (autograph) |
Im Zusammenhang mit dem eingefügten Einzelblatt mit der endgültigen Fassung sind die Bll. 4v und 5r, auf denen Skizzen notiert sind, vermutlich ursprünglich zugenäht gewesen. |
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| Blätter | 1–9 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24,5 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,4 x 26,8 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
dick und undurchsichtig |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich-gelblich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben links mit Bleistift Artarias Zählung „Art 112“ sowie unten links wohl verlagsinterne nicht genauer identifizierbare Kennzeichnung „e“ oder „C“. Auf Bl. 1r unten mittig mit brauner Tinte die Verlagsnummer „N 2969“ [korr. aus 2966] sowie oben rechts neben Schuberts Titel die Werknummer „Op. 107“. |
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| Kommentar |
Das Manuskript diente der im Dezember 1828 bei Artaria & Co. in Wien erschienenen Erstausgabe als Stichvorlage und weist diverse Stechereintragungen auf. |
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen mit Bleistift nur mit ungeraden Zahlen von 1–17 paginiert (unbekannt-0119-a). |
| Verlagsnummern | 2969 [korr. aus 2966] |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Artaria & Comp. | Manuskriptnummerierung (Bleistift), Sonstige (Bleistift, Tinte braun), Werknummerierung (Tinte braun), Stechereintragungen (Rötel) |
| unbekannt-0119-a | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |

| Titel | Bibliotheksstempel der Königlichen Bibliothek zu Berlin I |
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| Lokalisation | Bl. 1r unten mittig |
| Institution | Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin |
|---|---|
| Signatur | Mus.ms.autogr. Schubert, F. 4 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 1901 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens Juni 1828 bis 5. Juli 1842 | Im Besitz von Domenico Artaria |
| 5. Juli 1842 bis 14. Dezember 1893 | Im Besitz von August Artaria |
| bis ca. 1901 | Im Besitz von Artaria & Comp. |
Schubert hat das Werk „auf Wunsch des Herrn Artaria“ komponiert und noch selbst an Domenico Artaria zur Veröffentlichung übergeben. Über Vermittlung von Erich Prieger in Bonn gelangte das Manuskript aus der Sammlung Artaria im Jahr 1901 in die Staatsbibliothek zu Berlin.
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
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| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Juni 1828 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer eiligen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen (Bleistiftkorrekturen, Durchstreichungen und Rasuren) |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Juny 1828 Frz. Schubert mpia.“ Bll. 1r–3v: T. 1–137; unten auf Bl. 3v der durchgestrichene Entwurf von T. 138–141 (Beginn des 2. Bruchstücks); Bl. 4r: T. 138–161; Bl. 4v: Entwurf von 27 Schlusstakten (3. Bruchstück); Bl. 5r: T. 142–160 (Fortsetzung des 2. Bruchstücks); Bl. 5v–8v: T. 162–310; auf Bl. 8v der durchgestrichene 2. Entwurf der T. 306–309 (4. Bruchstück). |
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| Fremdeinträge |
Zahlreiche Stechereintragungen bzw. diverse Umbruchzahlen mit Rötel im Notentext. |
| Kommentar |
Auf Bl. 4r – ein nachträglich eingefügtes Einzelblatt – steht die endgültige Fassung (T. 138–161) der zunächst auf Bl. 5r skizzierten Passage, auf Bl. 4v (auf dem Kopf stehend) befindet sich eine Skizze zum Schluss des Werkes. Die Bll. 4v und 5r (Entwurf der T. 142–160) waren vermutlich nicht einsehbar und ursprünglich zugenäht. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Rondo für’s Pianoforte | zu 4 Händen.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Juni 1828 | Bl. 1r oben rechts |
„Juny 1828 Frz. Schubert mpia.“ |
D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 4 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0119_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0119], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].