D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 40

Manuskript GM-0115
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

29. September 1814

Datierungskommentar

Da Schubert die 1. Fassung von D 114 „Im September 1814.“ datierte (vgl. GM-0110_BT-a), die 2. Fassung hingegen eine genaue Datierung aufweist, handelt es sich beim 29. September 1814 wohl um den Tag der Niederschrift der 2. Fassung, während Dürr „im September“ das Kompositionsdatum vermutet.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 40

Material

Umfang 3 Blätter
Beschreibung

1 Doppelblatt + 1 eingelegtes Einzelblatt

Bindung

in einen Umschlagkarton geheftet

Strukturelle Besonderheiten

Bl. 3v ist leer.

Papier

Blätter 1–3
Format quer
Abmessungen 23,5 x 32 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

leicht gelblich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit Bleistift Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „21“ (vgl. GM-0110_BT-a).

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift, möglicherweise von Ludwig Landsberg, von 37–39 foliiert (unbekannt-0114-b, vgl. GM-0114_BT-a). Unten außen mit Bleistift von 1–6 paginiert (unbekannt-0115-a).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Bleistift)
unbekannt-0114-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0115-a Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin
Signatur Mus.ms.autogr. Schubert, F. 40
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 13. März 1862

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis Herbst 1844 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Herbst 1844 bis 13. März 1862 Im Besitz von Ludwig Landsberg (und seinen Erben) Rom
Kommentar

Ferdinand Schubert notierte auf einer Liedabschrift (D 855), dass er das Manuskript „Hr. v. Landsperger [recte: Landsberg], | Director des Conservatorium in Rom“ überlassen habe.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

29. September 1814

Datierungskommentar

zweifache autographe Datierung (zu Beginn und am Ende)

Beschreibung

Schriftzüge einer sorgfältigen Reinschrift, wenige Korrekturen

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert: „Den 29. Sept 1814. Schubert.“ sowie auf Bl. 3r unten rechts datiert: „Den 29. September 814. Frz. Schubert.“ Auf Bl. 3r nach dem Schlussstrich der Name des Textdichters „Matthisson.“, darunter „Fine“. Auf Bl. 1r rechts am Rand schrieb Schubert untereinander „Ei“, „Ein“, „Ein Frau“ (vgl. den Textanfang).

Kommentar

Für die 1. Fassung von D 114 siehe GM-0110_BT-a.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Romanze.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
29. September 1814 Bl. 1r oben rechts

„Den 29. Sept 1814. Schubert.“

29. September 1814 Bl. 3r unten rechts

„Den 29. September 814. Frz. Schubert.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 7. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1977, S. 44–45.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 7. Kassel: Bärenreiter 1968, S. XIV.

Zitation

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 40 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0115_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0115], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].