A-Wst, MH-2065

Manuskript GM-0113
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

16. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MH-2065

Material

Umfang 3 Blätter
Beschreibung

1 Einzelblatt + 1 Doppelblatt

ursprüngliche Bindung

geheftet

Bindung

lose

Lagenstruktur

Manipulationen (autograph)

Auf Bl. 2v sind mittig zwei (klappbare) Papierstreifen mit einer Neufassung der T. 98–111 aufgeklebt.

Wasserzeichen

Name Typ II-5.B – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–3

Papier

Blätter 1–3
Format quer
Abmessungen 23 x 30,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,5 x 25,2 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich fest

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „41“. Auf Bl. 1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „41“, unten links mit schwarzbrauner Tinte Wolfs Liedzählung „4“.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel)
Wolf, Johann Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun), Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun)

Stempel

Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Titel Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Lokalisation Bll. 1r, 3v unten mittig

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MH-2065
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 9. Mai 1908

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?]
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] [?] Wien
ca. 1876 bis spätestens 1897 Im Besitz vom Musikverlag August Cranz [?] Wien
1897 bis spätestens 9. Mai 1908 Im Besitz von Heinrich Steger Wien
8.–9. Mai 1908 Versteigert bei C. G. Boerner (Auktionskat. 92, Titel 153) Leipzig

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

16. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer Reinschrift (besonders für die Partien aus der 1. Fassung), Notation dann zunehmend flüchtiger

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts: „Den 16. Juny 815 / Frz Schubert mpia.“ In T. 58–73 ist der Singstimme die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 2. Strophe folgt daran im Anschluss auf Bl. 2r. Auch auf Bl. 3v stehen die Strophen 2–3 separat auf freigebliebenen Systemen. Auf Bl. 2v überklebte Schubert T. 98–111 mit zwei Papierstreifen mit einer Neufassung.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r rechts am Rand, vertikal zur Akkolade, von Spinas Archivar Johann Wolf: „Unter der Aufschrift: Die junge Nonne, Text von Craigher | erschien ein Lied als op. 4344 N 1 Verl. N 5210“.

Kommentar

Für die 1. Fassung von D 208 siehe GM-0107_BT-a und GM-0107_BT-b.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Die Nonne. [„N“ korr. aus „M“] Ballade von Hölty.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
16. Juni 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 16. Juny 815 / Frz Schubert mpia.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 104–105.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXIII.

Zitation

A-Wst, MH-2065 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0113_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0113], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].