| Manuskript | GM-0101
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|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Es handelt sich um den zweiten von insgesamt drei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0101. |
| Datierung |
ca. 1815 bis 1816 [!] |
| Datierungskommentar |
Dürr datiert die Niederschrift des zweiten Liederhefts für Goethe im Jahr 1816. Das Liederheft enthält keine autographen Datierungen, allerdings einige spätere Datierungen von fremder Hand (vom Februar, Juli, August 1815 sowie vom Mai 1816), die wohl auf das Kompositionsdatum bezogen sind. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Umfang | 4 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
2 ineinandergelegte Doppelblätter, 1 Halbseite: Bl. „b/1 bis“ (an Bl. b/1 angeklebt) |
| ursprüngliche Bindung |
geheftet |
| Bindung |
Die Seiten wurden in einen von Eusebius Mandyczewski beschrifteten Umschlag (mit Titelangaben und Echtheitszertifikat) eingefügt und neu geheftet. Die hintere Umschlagsseite ist leer. |
| Manipulationen (autograph) |
Auf Bl. b/1 ist unten rechts eine Halbseite (Bl. b/1 bis) mit 2 Akkoladen bzw. den 8 letzten Takten (recto) angeklebt. |
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| Blätter | b/1–4 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23 x 29,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,5 x 25,3 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Blätter | b/1 bis |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 10,5 x 27 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 6 |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Fremdeinträge |
Oben und unten rechts auf dem Umschlag bzw. der Titelseite (r) Malherbes Zählung „9“. |
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| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen mit Bleistift von 1–4 foliiert (unbekannt-0101-h). |
| Titelblatt/Umschlag |
Titel und Echtheitsbestätigung von Mandyczewski: „Der Gott und die Bajadere. | Nachtgesang. | Sehnsucht. | Mignon. | Gedichte von Goethe. | für eine Singstimme mit Clavierbegleitung | componirt | von | Franz Schubert. | Original-Handschrift.“ (r) „Die Echtheit dieses Autographs | bestätigt | Wien, Februar 1899. | Eusebius Mandyczewski“ (v) |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Mandyczewski, Eusebius | Titel (Tinte schwarzbraun), Zertifikat/Vidimation (Tinte schwarzbraun) |
| unbekannt-0101-b | Stechereintragungen (Bleistift) |
| unbekannt-0101-c | Datierung (und/oder Signatur) (Bleistift) |
| unbekannt-0101-h | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| Malherbe, Charles | Manuskriptnummerierung (Bleistift, Blaustift) |

| Titel | Besitzstempel Charles Malherbe |
|---|---|
| Lokalisation | Bll. b/1r, b/2r, b/3r, b/4r mittig links, Bll. b/1v, b/3v mittig, Bl. b/4v mittig rechts, Bl. b/1 bis (r und v) mittig, Titelblatt (r) mittig |

| Titel | Bibliotheksstempel des Conservatoire de Musique Paris I |
|---|---|
| Lokalisation | Bll. b/1r, b/2r, b/3r unten rechts, Bl. b/4r mittig links, Bl. b/1 bis (v) oben rechts |
| Institution | Conservatoire National Supérieur de Musique (Paris), Bibliothèque (F-Pn), Paris |
|---|---|
| Signatur | MS-276 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 5. Oktober 1911 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| 1887 | Im Angebot bei Josef Weinberger & Hofbauer | Wien |
| 3. Juni 1889 | Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Auktionskat., Nr. 188) | Berlin |
| Oktober 1898 | Im Angebot bei Leo Liepmannssohn (Lagerkat. 24) | Berlin |
| Frühestens 1. Februar 1899 bis 5. Oktober 1911 | Im Besitz von Charles Malherbe (durch Vermittung von Eusebius Mandyczewski) | Paris |
Das Gesamtmanuskript (GM-0101) war im Besitz von Josef Weinberger & Hofbauer in Wien wahrscheinlich noch vollständig. Mandyczewski zufolge wurde es dann auseinandergeschnitten und stückweise verkauft. Über die Auktionshäuser J. A. Stargardt und Leo Liepmannssohn gelangte dieser Bestandteil durch Vermittlung Mandyczewskis an den Pariser Sammler und Archivar Charles Malherbe.
| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/1r und auf der angeklebten Halbseite Bl. b/1 bis ähnliche Stechereintragungen wie auf den Bll. a/1r–a/3r (unbekannt-0101-b). Auf Bl. b/1r oben rechts mit Bleistift datiert: „Aug 815“ (unbekannt-0101-c). Auf Bl. b/1r oben links und auf Bl. b/1 bis (v) unten rechts mit Bleistift Malherbes Zählung „9“. |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/1r oben mittig: „Der Gott und die Bajadere.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| August 1815 | Bl. b/1r oben rechts |
„Aug 815“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
ca. 1816 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist nur die 1. Strophe unterlegt, die Texte der Strophen 2 bis 5 stehen separat unter dem Lied. In der 2. Strophe ist die Wiederholung des Wortes „schlafe“ ausgestrichen. |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/1v oben mittig: „Nachtgesang.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
ca. 1816 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/2r oben mittig: „Sehnsucht.“ |
|---|
Klassifikation![]() |
Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Beschreibung |
Schubert notierte lediglich Titel, Akkoladeklammer, Stimmen- und Tempobezeichnung sowie Schlüssel mit Vorzeichen und Taktbezeichnung in der Singstimme. Danach strich er alles sorgfältig durch, Dürr zufolge vermutlich, weil der Text von Claudius und nicht von Goethe stammt. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/3r mittig unter der 1. Akkolade (Ende des vorausgehenden Liedes): „Der Zufriedene.“ |
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Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
ca. 1816 [!] |
| Datierungskommentar |
Die Datierung stammt von unbekannter Hand und bezieht sich wohl auf das angenommene Kompositionsdatum. |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift mit Korrekturen im Liedtext (T. 12) und auf Bl. b/4v in der Singstimme |
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist für T. 1–18 nur die 1. Strophe unterlegt, die 2. Strophe ist auf Bl. b/4r im Anschluss an den Notentext notiert. Den Kehrreim in der 3. Strophe (T. 60ff.) hat Schubert nicht notiert, sondern analog der 1. Fassung durch „segni“ vor T. 19 und nach T. 59 sowie durch die Anweisung „D. C. al Segno“ bezeichnet. Der Text des Kehrreims folgt im Anschluss daran auf Bl. b/4v. Schubert verlängerte die Notenlinien in der Singstimme der 3. Akkolade auf Bl. b/4r. |
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| Fremdeinträge |
Auf Bl. b/3v oben rechts mit Bleistift datiert: „May 816“ (unbekannt-0101-c). |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. b/3v oben mittig: „Mignon.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Mai 1816 | Bl. b/3v oben rechts |
„May 816“ |
F-Pn, MS-276 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0101_BT-b als Teil von Gesamtmanuskript GM-0101], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].