A-Wst, MHc-33

Manuskript GM-0099
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

ca. Februar bis März 1821 [!]

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-33

Material

Umfang 4 Blätter
Beschreibung

2 ineinandergelegte Doppelblätter

Bindung

lose

Zustand

Bl. 1r ist am rechten Rand eingerissen und ausgefranst.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Tintenfarbe auf Bl. 1–2r braun, ab Bl. 2r, letzte Akkolade, schwarzbraun, aber kein erkennbarer Wechsel im Schriftduktus, sondern eher ein Tinten- und Federwechsel.

Wasserzeichen

Name Typ I-2.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 1–4

Papier

Blätter 1–4
Format quer
Abmessungen 24 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,5 x 25 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

fest

Papierzustand/-farbe

braun

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit brauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „136“.

Carl Anton Spina vermerkte mit schwarzer Tinte rechts neben dem Titel „Nachlass 43“ (als Hinweis auf Diabellis Druckausgabe in Nr. 43 der sogenannten Nachlass-Lieferungen).

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Auf allen Recto-Seiten oben rechts moderne Foliierung mit Bleistift (unbekannt-0099-a).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte braun, Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte braun)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Tinte schwarz), Stechereintragungen (Bleistift)
unbekannt-0099-a Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Titel Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Lokalisation Bll. 1v, 2r, 3v, 4v unten rechts

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-33
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?]
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] [?] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] [?] Wien
bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba
Kommentar

Ferdinand Schubert verkaufte das Manuskript vermutlich 1829 an den Verleger Anton Diabelli. Unklar ist, zu welchem Zeitpunkt das Autograph an Nicolaus Dumba gelangte.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

ca. Februar bis März 1821 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 4v nach dem Schlussstrich: „Fine.“ Auf Bl. 4r–v im letzten Abschnitt mehrere Korrekturen.

Fremdeinträge

Carl Anton Spina vermerkte mit Bleistift „Gravé“ über dem ersten Taktstrich und durchkreuzte den ersten Takt.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Im Gegenwärtigen Vergangenes.

Literatur

  • Martin, Christine und Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 3. Mehrstimmige Gesänge für gleiche Stimmen mit Klavierbegleitung. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2021, S. 139–141.
  • Dürr, Walther und Martin, Christine: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 3/Teil a. Mehrstimmige Gesänge für gleiche Stimmen mit Klavierbegleitung. Kassel: Bärenreiter 2019, S. XXXV.

Zitation

A-Wst, MHc-33 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0099_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0099], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].