A-Wst, MHc-65

Manuskript GM-0096
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühestens März 1812 bis spätestens August 1812 [!]

Datierungskommentar

Hilmar zufolge entstand das Liednotat im Frühjahr 1812, die Kontrapunktübungen datiert er im Sommer 1812.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-65

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Zustand

Das Papier ist stark vergilbt und an den Rändern eingerissen. Risse entstanden insbesondere mittig, entlang einer horizontalen Faltspur.

Lagenstruktur

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23 x 31 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben und links

Papierzustand/-farbe

grau

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1v oben rechts mit Bleistift: „244 / 1106“ (unbekannt-0096-a).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun, Bleistift), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun, Bleistift), Hinweis(e) (Tinte schwarz), Werknummerierung (Tinte schwarz)
unbekannt-0096-a Sonstige (Bleistift)

Stempel

Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Titel Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek I
Lokalisation Bl. 1r mittig rechts

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-65
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert [?]
Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 14. Juni 1889 Im Besitz von Eduard Schneider [?]
Mindestens 1895 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Notat-Differenzierung

Für das erste Notat verwendete Schubert blasse braune Tinte, die Kontrapunktübungen schrieb er mit Bleistift.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens März 1812 bis spätestens Mai 1812 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift mit zahlreichen späteren Korrekturen mit Bleistift und mit brauner Tinte

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 1r, rechts neben dem Titel, mit schwarzer Tinte Schuberts Zählung: „N°. VII“. Ob Schubert das Lied als 7. (vollendetes) Werk oder als 7. Lied gezählt hat, bleibt unklar. Geht man von einer Liedzählung aus, müssen einige Gesänge sowie möglicherweise auch Überarbeitungen der Fragmente D 15 und D 39 verlorengegangen sein.

Schubert änderte später, ebenfalls mit schwarzer Tinte, die Tempobezeichnung von „Sehr langsam mit Ausdruck“ in „Adagio con espressivo“. Außerdem setzte er auf Bl. 1r oben rechts seine Signatur „Schubert“.

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig mit brauner Tinte: „Klaglied“.

Klassifikation Autograph / Skizze/Entwurf / mehrstimmiges Notat / Kompositionsfragment
Inhalt / Werke
  • Bl. 1v, 4.–11. Zeile: Kontrapunktübungen
Datierung

Frühestens Juni 1812 bis spätestens August 1812 [!]

Datierungskommentar

Hilmar datiert die Niederschrift der Kontrapunktübungen, die in jedem Fall nach dem ersten Notat entstanden sind, im Sommer 1812.

Beschreibung

Schubert schrieb die Kontrapunktübungen mit Bleistift unmittelbar neben und unter das zuvor mit Tinte notierte Lied.

Eintragungen

autographe Einträge

Schubert nahm einzelne Bleistiftkorrekturen vor.

Literatur

  • Deutsch-Verzeichnis² (1978), S. 19–20.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 6. Kassel: Bärenreiter 1969, S. XV.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 6. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1972, S. 33–36.
  • Hilmar (1978), S. 48, 107.

Zitation

A-Wst, MHc-65 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0096_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0096], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].