| Manuskript | GM-0011 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
1816 [!] |
| Datierungskommentar |
Die Reinschrift dieser beiden Lieder dürfte erst nach dem Fertigstellen sämtlicher Kosegarten-Lieder entstanden sein. Das von Ernst Hilmar genannte Entstehungsdatum, Sommer 1815, hält Walther Dürr daher für zu früh. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
|
| Umfang | 1 Blatt |
|---|---|
| ursprüngliche Bindung |
geheftet Wie bei anderen Reinschriften der Kosegarten-Lieder gibt es am linken Rand Heftspuren. |
| Bindung |
lose |
| Manipulationen (fremd) |
Unten rechts wurde eine größere Ecke herausgerissen und durch eine Überklebung ersetzt. Der Notentext ist davon nicht betroffen, aber auf Bl. 1v fehlt die Nummerierung von Johann Wolf: „10“. |
|---|
| Name | Typ I-1.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bl. 1 |
| Blätter | 1 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23 x 30 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,4 x 25,3 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben und rechts |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Sowohl auf Bl. 1r als auch auf Bl. 1v schrieb wohl Carl Anton Spina rechts neben dem jeweiligen Titel mit Bleistift: „43.“ (unbekannt-0011-a). Spina vermerkte auf Bl. 1r rechts neben dem Titel mit brauner Tinte: „gedruckt.“. Sein Archivar, Johann Wolf, notierte schräg links darunter mit schwarzer Tinte das Kompositionsdatum der ersten Niederschrift: „comp 7/7 815“. In der oberen rechten Ecke schrieb er: „Liederkranz aus dem Nach- | laße | op. 165 N 4 | 16553“. Am rechten Rand vermerkte ebenfalls Wolf: „Unter der Aufschrift „Täuschung“ erschienen als N 19 der Winterreise, Gedicht von | Wilh. Müller ein Lied in Adur als op. 89 bei Haslinger C.“. In die linke untere Ecke schrieb er die Zahl „9“. Auf Bl. 1v steht ebenfalls die Zahl „9“, aber da Wolf Werke und nicht Blätter nummerierte und er normalerweise mit Tinte schrieb, ist es eher unwahrscheinlich, dass diese Zahl auch von ihm stammt (unbekannt-0011-b). Auf Bl. 1v vermerkte Wolf auch das Kompositionsdatum der ersten Niederschrift des zweiten Lieds mit Tinte rechts unterhalb des Titels: „comp. 8/7 815“. Am äußeren Rand schrieb er: „Eine Copie vide N 13 der Copien von verschiedenen | Handschriften Abth. VIII“ und unten rechts: „(gestochen) | Sechs Lieder aus dem Nachlaße | op. 172 n 4 | 16758“. |
|---|
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| Spina, Carl Anton | Sonstige (Tinte braun) |
| Wolf, Johann | Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Sonstige (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0011-a | Manuskriptnummerierung (Bleistift) |
| unbekannt-0011-b | Manuskriptnummerierung (Bleistift) |

| Titel | Bibliotheksstempel der Wiener Stadtbibliothek III |
|---|---|
| Lokalisation | Bl. 1v rechts unten |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
|---|---|
| Signatur | MHc-6429 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens seit 1937 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?] | |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis spätestens 11. Mai 1929 | Im Besitz vom Musikverlag August Cranz | Wien |
| 10. bis 11. Mai 1929 | Versteigert bei Karl Ernst Henrici (Kat. Nr. 152, Titel 564) | Berlin |
| Frühestens 11. Mai 1929 bis spätestens 1937 | Im Besitz von Stefan Zweig [?] | |
| 1937 | Im Angebot bei Antiquariat und Autographenhandlung Heinrich Hinterberger (Kat. 20, Titel 476) |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
1816 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftzüge einer sorgfältigen Reinschrift |
| autographe Einträge |
Wenige Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren, u. a. auf Bl. 1r (T. 9). |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig mit Tinte: „Die Täuschung.“, darunter in Kurrentschrift: „Kosegarten“. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
1816 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftzüge einer sorgfältigen Reinschrift |
| autographe Einträge |
Wenige Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren, u. a. auf Bl. 1v (T. 11). |
|---|---|
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1v oben mittig mit Tinte: „Das Sehnen.“, darunter in Kurrentschrift: „Kosegarten“. |
A-Wst, MHc-6429 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0011_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0011], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].